Hechtangeln – 8 Tipps für Anfänger & Profis (Tageszeit, Köder, Standorte)

Zum Hechtangeln wollen wir dir hier einige Tipps ans Herz legen wie du wirklich kapitale Hechte fangen kannst. Dabei reichen die Angeltipps für Anfäger und Profis.

Neben dem Hechtangeln haben wir uns in der Vergangenheit schon mit einer sehr guten Hecht Montage beschäftigt. Einfach mal reinschauen.

Darüber hinaus haben wir wirklich tolle Hechtangel Videos zusammengestellt.

Hier sollte eigentlich für jeden was dabei sein. Nun aber zu unseren Tipps zum Hechtangeln.

Hierzu werden wir auf die besten Hechtruten, sprich eine gute Ausrüstung zum Hechtangeln näher beleuchten, die fängigsten Hechtköder, die besten Orte an denen man gut auf Hecht angeln kann sowie Schonzeiten und Mindestmaße vorstellen.

Aber auch das Angeln auf Hecht im Winter darf nicht zu kurz kommen.

Los gehts.

1. Tipps zur Ausrüstung beim Hechtangeln

In der Regel werden folgende Ausrüstungsgegenstände beim Hechtangeln verwendet:

    • Fischereischein
    • Fischereierlaubnisschein
    • stabiler Kescher
    • Maßband
    • Messer
    • Hakenlöser
    • belastbare / beringte Hechtrute
    • Rolle mit Bremse
    • Hechtschnur zum Hechtangeln (in der Regel 0,35 – 0,4 mm)
    • Köder: Köderfische, Blinker, Weichplastikköder (Twister und Shads), Wobbler oder Spinner

In jedem Fall sollte deine Standardausrüstung ein stabiler Kescher, ein Maßband, ein Messer und ein Hakenlöser gehören. Diese gibt es eigentlich überall. Notfalls zudem im Angelshop. Und dann steht einem Fang nicht mehr viel im Weg:

Hechtangeln Hecht am Ufer

Ein Hecht direkt am Ufer

Hechtrute

Da der Hecht ein sehr starker Fisch ist und sich mit all seiner Kraft bei einem Biss wehrt, solltest du eine starke und belastbare Rute wählen. Diese ist auch für das weite Auswerfen der Köderfische ausschlaggebend.

Eine leichte Spinnrute ermöglicht, dass du lange und vor allem ermüdungsfrei angeln kannst. Wir können die Jenzi Spinnrute Rute Okinawa JPX, 25-60g 2,40m zum Angeln auf Hecht empfehlen. In der Regel reicht vom Ufer oder Boot aus eine Rute unter 3 m Länge.

Hechtangeln - Hechtrute

Eine typische Hechtrute

Auch eine Spinnrute kann zum Angeln auf Hecht eingesetzt werden

Hechtangeln - Spinnrute

Hier siehst du eine Spinnrute

Wenn du eine wirklich besondere Rute zum Angeln haben willst, dann schau dir die Jenzi Tycon Spin LXP an. Sie ist wirklich erstklassig verarbeitet und ein absolutes Spitzenmodell.

Hechtrolle

Das Wurfgewicht sollte passend zum Gewicht des Köders ausgewählt werden. Darüber hinaus empfehlen wir eine Rolle mit verstellbarer Bremse einzusetzen. Zum Hechtangeln werden in der Regel Stationärrollen oder Multirollen verwendet.

Beide funktionieren zum Hechtangeln hervorragend.

Dadurch kannst du die Traktion bei einem Angriff während dem Hechtangeln auf unterschiedlichen Ebenen regulieren. Wir können hier die Shimano Stradic Ci4+ 4000 Fa  empfehlen.

Auch bei diesem Modell handelt es sich um eine Frontbremsrolle der Extraklasse.

Hechtschnur

Darüber hinaus ist eine Hechtschnur mit einer Schnurstärke von 0,35 bis 0,4 mm empfehlenswert.

Hechtangeln mit geflochtener Schnur

Natürlich lassen sich auch Hechte mit geflochtenen Angelschnüren überlisten. Achte darauf, dass diese nicht so auffällig sind. Denn Hechte können in der Regel sehr gut sehen.

150 m sind dabei in der Regel vollkommen ausreichend. Achte außerdem darauf, dass die Tragkraft etwas höher ist. 9 bis 14 kg Tragkraft sollten beim Hechtangeln in der Regel kein Problem darstellen. Bei einer geflochtenen Angelschnur reichen in der Regel 0,13 mm bis 0,18 mm.

Wir können dir die WFT TF8 als geflochtene Schnur zum Hechtangeln empfehlen. Zusammengefasst solltest du hierauf bei geflochtenen Angelschnüren zum Hechtangeln achten:

  • Länge 150 m
  • 9 bis 14 kg Tragkraft
  • 0,13 mm bis 0,18 mm
  • Farbe: grün

Damit solltest du in der Regel keine Probleme haben.

Hechtköder

Diese sollte auch bei besonders großen und kapitalen Exemplaren nicht reißen. Auf die unterschiedlichen Hechtköder werden wir gleich noch näher eingehen.

Aber empfehlenswert sind vor allem Köderfische und Jerkbaits. Wichtig beim Angeln auf Hecht ist zudem, dass du ein Stahlvorfach verwendest da ein Hecht durch seine sehr starken Zähne das Vorfach schnell durchbeißen kann.

Hechtangeln Hecht Fang Boot Ruder

Ein schöner Hecht, direkt nach dem Fang mit Stahlvorfach

Übrigens, die besten Montagen stellen wir dir auch in unserem Buch „die besten Angelmontagen“ vor.

Damit bist du eigentlich schon bestens ausgestattet und deinem nächsten „Hechtansitz“ steht nicht mehr viel im Weg.

2. Tipps für sehr gute Hechtköder

Bei den Hechtködern sind folgende für das Hechtangeln am besten geeignet:

      • Gummifische
      • Jerkbaits
      • Köderfische
      • Wobbler

Wir gehen auf alle Hechtöder nachfolgend noch genauer ein.

Hechtangeln auf Gummifisch (Tipps)

Beim Hechtangeln werden Gummifische immer beliebter. Daher gehen wir nachfolgend auf einige Tipps ein. Denn die Gummifische gibt es mittlerweile in einer sehr großen Auswahl. Dadurch hast du in der Regel die Qual der Wahl. Der große Unterschied liegt vor allem in ihrer Größe und in ihrer farblichen Gestaltung und der Größe.

Wer größere Hechte angeln will, sollte mindestens Köder mit einer Länge von 15 cm wählen. Dadurch ziehst du automatisch auch kapitalere Hechte an. Denn kleinere Fische können den Köder in der Regel nicht schlucken.

Außerdem sortierst du so auch die Fische aus auf die du es nicht unbedingt abgesehen hast (wie bspw. einen Barsch).

Sehr gute Erfahrung haben wir außerdem mit diesem Gummfischset gemacht.

Hechtangeln Gummifisch Köder

Auch mit einem Gummifisch kann man sehr erfolgreich beim Hechtangeln sein

Wir haben außerdem die Erfahrung gemacht, dass die Hechte auf Gummifisch vor allem nach der Laichzeit besonders gut „beißen“. Denn hier sind sie sehr aktiv und lebendig. Seinen Appetit scheint hier besonders groß zu sein.

Wie auf dem Bild oben zu sehen kannst du auch einen Gummifisch verwenden der eine besonders große Schwanzflosse hat. Die Druckwellen die dieser Köder im Wasser ausstrahlt sind in der Regel besonders groß. Diese kann der Hecht über sein Seitenlinienorgan wahrnehmen und sich bereit für den Anbiss machen.

Da der Gummifisch über eine gewisse Anziehungskraft auf den Hecht verfügt, sollte diese nicht durch unsachgemäße Montagen „zerstört“ werden. Achte bspw. darauf, dass du den Jighaken nicht schief in den Gummifisch einhakst. Richtig gewählt ist der Austrittspunkt des Jighakens dann, wenn der Jighaken an der Rückenoberseite des Gummifisches mittig herauskommt.

Wenn du Fehlbisse vermeiden willst, solltest du zusätzliche Drillinge montieren. Diese reduzieren das Risiko, dass der eigentliche Haken sich nicht tief genug im Maul des Hechtes „festsetzt“. So sind deine Erfolgswahrscheinlichen auf einen echten Anbiss weitaus höher.

Der Anbiss auf Gummifisch

Wenn zum Anbiss kommt, kann es sein, dass dieser besonders stark ist. Deswegen solltest du dich auf einen harten Drill einstellen. Bei einem Gummifisch spürst du den Anbiss in der Regel sofort. Dementsprechend schnell solltest du natürlich auch zum „Anschlag“ übergehen um den Hecht richtig zu haken.

Wenn du noch mehr zum Thema erfahren willst, können wir dir auch das Kunstköderbuch empfehlen. Hier werden dir verschiedene Ködertricks gezeigt die sich vor allem für Raubfische wie Hecht under Zander eignen.

Jerkbaits

Die Jerkbaits werden in der Regel direkt unterhalb der Wasseroberfläche geführt. Sofern der Hecht zubeißt kommt der Anbiss sehr aggressiv bei Jerkbaits. Du wirst den Biss beim Hechtangeln sofort spüren und solltest daher die Rute sehr gut festhalten.

Im Frühjahr sind die Bisse normalerweise am stärksten und am häufigsten da der Hecht in dieser Zeit besonders stark auf Raubzug ist.

Wenn du wirklich gute Jerkbaits suchst, dann können wir dir das Jerkbaits Set zum Hechtangeln empfehlen. Nachfolgend noch ein Bild:

Hechtangeln mit Köderfisch

Ein zweiter Köder ist der Köderfisch. Er gilt nach wie vor als Geheimtipp unter den Hechtködern beim Hechtangeln und eignet sich daher hervorragend zum Hechtfang. Die Hechte beißen einfach auf „echtes“ Futter am besten.

In Deutschland ist allerdings der Einsatz von lebenden Köderfischen zum Hechtangeln verboten. Daher solltest du auch den Köderfisch in einem nicht mehr lebendigen Zustand verwenden.

Folgende Köderfische haben sich als hervorragend herausgestellt:

  • Plötze
  • Brasse
  • Gründling
  • Barsch
  • Rotfeder
  • Sardinen
  • Makrelen
  • Heringen

Diese Hechtköder kommen meistens in den Gewässern in denen der Hecht selber aktiv ist, am häufigsten vor und stehen auf seiner Nahrungsliste ganz oben.

Vor allem Brassen sind für viele Hechte das Grundnahrungsmittel Nummer 1. Brassen sind außerdem auch eine der größten Beutetiere von Friedfischangeln. Denn sie machen in der Regel den größten Bestand unter den Friedfischen aus.

Aber auch mit Rotfedern hast du hohe Chancen auf einen Fangerfolg. Schließlich ist das „glitzernde Schuppenkleid häufig für den Hecht sehr „verführerisch“

Aber wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, sollte sich an einem „Barsch“ zum Hechtangeln bedienen.

Hechtangeln mit Köderfisch Barsch

Bei vielen Hechtanglern zählt der Barsch zum Köderfisch Nr. 1

Wenn du also einen Angelplatz kennst, wo es viele Barsch gibt, solltest du unbedingt mit diesem Köderfisch angeln um deine Fangerfolge stark zu erhöhen.

Das Schuppenkleid vom Barsch ist außerdem sehr zäh. Dadurch erfahren sie als Köderfisch eine gewisse „Robustheit“ und kann auch über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden.

Wer es etwas ausgefallener mag, sollte zu Sardinen, Makrelen oder Heringen greifen. Zwar sind diese keine natürliche Beute vom Hecht, dennoch haben sie eine anziehende Wirkung auf die Raubfische.

Sardinen, Makrelen oder Heringen eignen sich vor allem im Winter, wenn es etwas kälter geworden ist.

Meistens ist es der intensive Geruch der Köderfische der die Hechte anzieht.

Aber wie findet man eine geeignete Stelle?

Wer Hechtangeln mit Köderfisch will, der sollte einfach öfters mal die Augen an Flüssen oder Seen offen halten. Denn häufig kann man Hechte schon beim Rauben im Wasser sehen.

Die Chance ist groß, dass sie sich in Zukunft hier auch öfters aufhalten.

Hechtangeln Köderfisch Montage

Es gibt zwei bewährte Montagne die sich zum Hechtanglen auf Köderfisch als besonders „fängig“ erwiesen haben. Dies ist zum einen die Grundmontage und zum anderen die Posenmontage.

Auf beide gehen wir nachfolgend noch genauer ein.

Hechtangeln mit Köderfisch auf Grund mit der Grundmontage

Eine bewährte Hechtmontage ist auf jeden Fall die Grundmontage mit Köderfisch. Dabei wird der Köderfisch auf Grund gelegt. Wichtig ist, dass man sich darüber bewusst ist wo sie stehen (wenn man sie also vorher bspw beim Rauben „entdeckt“ hat.

Wer seine Erfolgsaussichten steigern will, sollte die Hechte an der jeweiligen Stelle „anfüttern„. So wissen sie, dass es an dieser Stelle immer mal wieder etwas zu Fressen gibt. Verwenden solltest du dafür einfach einige Fischstückchen. Schmeiße sie einfach einige Tage vor deinem Ansitz ins Wasser.

Dabei verwenden wir in der Regel einen Drilling an dem der Köderfisch (zum Beispiel ein Barsch) eingehakt wird:

Hechtangeln mit Köderfisch Grundmontage Drilling

Bei der Grundmontage solltest du auf Drillinge zurückgreifen

Verwenden solltest du außerdem auf jeden Fall ein Stahlvorfach. Denn sonst ist die Chance hoch, dass der Hecht die Schnur beim Anbiss durchtrennt. Wir empfehlen dir das Stahlvorfach von Petri´s Catch.

Dabei wird das Stahlvorfach über einem Wirbel mit der jeweiligen Hauptschnur verbunden.

Verwende außerdem einen Perle damit das Grundblei gestoppt werden kann. Hier empfiehlt sich ein Grundblei oder ein Birnenblei. Dieses sollte einfach auf die jeweilige Hauptschnur gezogen werden.

Die nachfolgende Illustration veranschaulicht das Prinzip:

Hechtangeln mit Grundmontage Barsch Grundblei Wirbel Perle Drillinge

Eine einfache Grundmontage für den Hecht

Um zusätzlichen Schnurdrall zu verhindern, sollte man einen Boom auf der Hauptschnur verwenden. Hier wird das Grundblei anschließend „eingehangen“.

Weitere sehr gute Montagen findest du auch in unserem Buch „die besten Angelmontagen„.

Posenmontage

Neben der Grundmontage gibt es natürlich auch noch die Posenmontage die sich zum Hechtangeln auf Köderfisch einsetzen lässt. Nachfolgend eine einfache Illustration mit der du die Posenmontage ganz einfach nachbauen kannst:

Hechtangeln mit Posenmontage Barsch Pose Wirbel Perle Drillinge Stopper

Eine einfache Posenmontage zum Hechtangeln

Auch hier verwenden wir wieder ein 40 cm Stahlvorfach mit zwei Drillingen um den Köderfisch (in diesem Fall ein Barsch) sicher zu befestigen).

Nach dem du den Köderfisch positioniert hast, solltest du mit Hilfe von einem Wirbel auf die Hauptschnur übergehen. Verwende dafür am besten einen Clinchknoten (auch Klammerknoten genannt). So bindest du ihn:

Hechtangeln mit Posenmontage Clinch Knoten Klammerknoten 1 von 4

Hechtangeln mit Posenmontage Clinch Knoten Klammerknoten 2 von 4

Hechtangeln mit Posenmontage Clinch Knoten Klammerknoten 3 von 4

Hechtangeln mit Posenmontage Clinch Knoten Klammerknoten 4 von 4

So kann der der Knoten am Wirbel auch nicht mehr so schnell „aufgehen“ und sitzt in der Regel „bombenfest“. Die wichtigsten und besten Knoten haben wir übrigens in unserem Buch „die besten Angelknoten“ veröffentlicht.

Um den Wirbel und die Hauptschnur an dieser Stelle zu beschweren, solltest du außerdem einige Schrotbleie verwenden. Das gibt der ganzen Montage den richtigen „Sitz“ im Wasser.

Verwende außerdem eine 12 g Hechtpose, Stopper und eine 16ner Hauptschnur. Für die Hechtpose können wir dir übrigens dieses Raubfischposenset empfehlen. Damit solltest du keine Probleme habe,

Anschließend sollte der Hechtmontage nicht mehr viel im weg stehen um damit erfolgreich auf Köderfisch zu angeln.

3. Welche Methoden sollten zum Hechtangeln verwendet werden?

Das Hechtangeln ist weltweit sehr beliebt. Um ihn zu fangen wird sowohl das Spinnfischen als auch das Stippfischen praktiziert. Hierbei ist das Spinnfischen besonders aufregend. Nachfolgend stellen wir noch einige Tipps zu Methoden beim Angeln auf Hecht vor. Hier nochmal beide Methoden aufgelistet:

  • Spinnfischen
  • Stippfischen

Als erstes werden wir uns daher mit dem Spinnfischen befassen.

Spinnfischen

Grundsätzlich solltest du die Methode in Abhängigkeit von dem Gewässer machen in dem du dem Hechtangeln nachgehen willst. Das Spinnfischen wird in der Regel mit Kunstködern praktiziert. Hierzu gehören beim Angeln auf Hecht vor allem Wobbler / Tauchwobbler.

Beim Hechtangeln ist der Einsatz von Gummifischen und Wobblern am besten. Wir haben dadurch selber schon sehr kapitale Hechte fangen können.

Allerdings gibt es noch eine Methode die sich als effektiver herausgestellt hat. Nämlich das Stippfischen.

Stippfischen

Das Stippfischen wird in der Regel vollkommen ohne Angelrolle durchgeführt. Also Rute ohne Rolle. Dies gilt auch für das Hechtangeln. Dabei wird die Schnur an die Spitze deiner Angelrute geknotet.

Wichtig ist, dass du beachtest, dass die Schnur maximal so lang wie die Hechtrute selber ist. Das Stippfischen wird in den meisten Fällen mit Köderfisch praktiziert. Der Vorteil an einem Köderfisch ist, dass dieser meistens dem Kunstköder überlegen ist.

So kann man den ein oder anderen Hecht an Land ziehen:

Hecht Kopf

So sieht der Hecht aus nachdem er durch das Stippfischen gefangen wurde

Ja wirklich, die meisten Hechte beißen am besten bei einem echten (toten) Fisch. Dabei wird der Köderfisch einige Zentimeter über dem Grund angeboten. Ein weiterer Tip zum Hechtangeln ist wenn du den Köder direkt auf dem Grund anbietest (genau wie beim Hechtangeln im Winter – dazu später mehr).

Um den Biss vom Hecht auch sichtbar zu machen, werden kleine Posen eingesetzt die dir direkt anzeigen, wenn der Hecht angebissen hat. Wenn der Hecht dann endlich angebissen hat, solltest du Ruhe bewahren. Du kannst den Widerstand beim Hechtangeln erheblich reduzieren indem du einen Gummizug in die oberen Teile der Angelrute einhakt.

Nachfolgend noch ein schönes Hechtangeln Video zum Thema zupfen und wie du es am besten machst:



4. Orte zum Hechtangeln

Neben dem eigentlichen Ort ist beim Hechtangeln auch wichtig welcher Standort der Fisch hat. Viele Angler nutzen hierfür einen Fischfinder (Echolot) um die Hechte ausfindig zu machen. Hierdurch erhältst du viele nützliche Informationen.

Beispielsweise wie die Bodenbeschaffenheit ist und welche Struktur vorliegt. Am besten ist es Hechte in der Nähe von Hindernissen und Möglichkeiten zum verstecken zu suchen. Hier halten sich die Hechte gerne und lange auf um bei geeigneter Nahrung blitzschnell zuzuschlagen.

An Schilfbänken bzw. Schilfrändern und abgestorbenen Bäumen konnten schon schöne und kapitale Hechte gefangen werden. Da der Hecht ein Standfisch ist, hält er sich gerne an Ufernähe von Flüssen sowie Seen und Teichen auf.

Hechte gibt es auch im Brackwasser.

Hechtangeln - Ufer am Wald

Hechtangeln – Ufer am Wald

Hier nochmal die wichtigsten Standorte kurz zusammengefasst:

  • große Seen
  • Teiche
  • Fließgewässer (Hechtangeln am Fluss)
  • Freiwasser
  • Uferbereich / Uferregion
  • Schilfränder / Schilfbänke
  • Teiche
Hechtangeln - Ufer mit 2 Hechtruten

Ufer mit 2 Hechtruten

Je nachdem für welchen Standort du dich entscheidest, sind natürlich auch verschiedene Schonzeiten zu beachten (darauf gehen wir aber später noch ein.

Hechtangeln im Fluss

Fakt ist: In nahezu jedem Fluss kannst du einen Hecht finden. Dennoch lassen sie sich nicht in jedem Fluss leicht überlisten.

Deine Fangchancen erhöhen sich erheblich, wenn folgende Umstände gegeben sind:

  • Zuflüsse von „Nebenflüssen“
  • Fluss-Kurven
  • Wasserpflanzen
  • Altarme
  • Wehre
  • Buhnenfelder
  • Fahrrinnen der Schifffahrt

Auf die Standorte und „Bedingungen“ gehen wir nachfolgend noch genauer ein.

Zuflüsse von „Nebenflüssen“

Wenn es einen Zufluss bzw. einen Nebenfluss zum eigentlichen „Hauptfluss“ gibt, ist die Chance sehr hoch, dass du hier auf Hechte triffst.

Denn der Sauerstoffgehalt ist hier besonders hoch außerdem lieben Hechte die Strömungskanten.

Hechte haben hier die Chance schnell auf kleinere Fische (wie zum Beispiel Barsche) zu treffen. Diese werden dann direkt vom Hecht gefressen.

Dabei spielt es weniger eine Rolle ob es sich um einen anderen Fluss oder einen einfachen Graben handelt. Sobald zwei Flüsse miteinander „kollidieren“, ist die Chance auf einen Hecht besonders hoch.

Wichtig ist, dass sich Hecht in der Regel keine Position suchen wo sie gegen den Strom schwimmen müssen. Das nachfolgende Bild zeigt eine gute Position:

Hechtangeln am Fluss Position Standort

Hier muss der Hecht nicht gegen den Storm schwimmen

Gerade da wo es etwas ruhiger ist und sie die Beute gut im Blick haben, ist die Chance besonders hoch.

Fluss-Kurven

Eine weiter sehr gute Möglichkeit um auf Hecht zu angeln ist in Fluss-Kurven wie auf dem nachfolgenden Bild ersichtlich:

Angler Hechtangeln am Fluss Fluss-Kurven

Auch in Fluss-Kurven sind die Erfolgsaussichten hoch

Denn bei Fluss-Kurven ändert sich nicht nur die Richtung des Flusses , sondern auch die Tiefe bringt auch veränderte Bedingungen mit sich.

Denn das Wasser wird durch die Kurve abgebremst und dadurch zwangsläufig umgelenkt. Dadurch wird wiederum der Boden wesentlich stärker abgetragen. Das führt zu Vertiefungen und Kanten am Grund.

Somit ist der Grund an Kurven in der Regel wesentlich strukturierter als an geraden Verläufen.

Auch kann der Fluss an dieser Stelle breiter werden.

In diesen Strukturen findest du dann in der Regel auch die Hechte. Ähnlich wie bei den Nebenflüssen gilt auch hier wieder, dass du dir die Stellen heraussuchen solltest, wo die Strömung nicht zu stark ist.

Denn hier lauern die Hechte auf ihre Beute.

Wasserpflanzen

Hechte halten sich gerne an Wasserpflanzen bzw. dem Kraut auf. Das liegt daran, dass sie hier besonders viel Deckung genießen.

So können sie sich hier auf die Lauer legen und auf vorbeiziehende Beute (oder Köderfische) warten.

Hechtangeln am Fluss Fluss-Wasserpflanzen Hecht

Hechte halten sich gerne an Wasserpflanzen auf

Vor allem bevorzugen sie es, wenn sie sich in der natürlichen Vegetation aufhalten können. Hierzu zählen Büsche, Serosenblätter und Kraut um auf ihre Beute zu warten.

Altarme

Bei einem Altarm handelt es sich um einen Flussarm der nur noch eine einseitige Verbindung zum Hauptstrom aufweist. Dadurch ist es in diesem Flussabschnitt sehr ruhig da die Strömung kaum vorhanden ist.

Auf dem nachfolgenden Bild kannst du einen einfachen Altarm sehen:

Hechtangeln am Fluss Altarm

Hier ein typischer Altarm

Das schöne ist, dass Altarme in den meisten Fällen eine besonders artenreiche Vegetation genießen. Denn Altarme haben oftmals eine höhere Temperatur und wesentlich mehr Nährstoffe als der Hauptstrom.

Wer Hechte angeln will, der sollte sich zum Eingang des Altarms begeben. Denn viele Fische schwimmen in den Altarm um sich von den teilweise starken Strömungen zu erholen.

Hechte passen dann die erschöpften Fische ab und schlagen zu. Wenn dann zufällig genau am Eingang vom Altarm ein Köderfisch „vorbeizieht“ ist die Chance hoch, dass der Hecht sich auch diesen Leckerbissen nicht entgehen lassen will.

Daher sind Altarme eine ebenfalls hervorragende Quelle für Hechte.

Wehre

Auch Wehre sind eine hervorragende Quellen um Hechte zu angeln. Denn die meisten Fische kommen an dieser Stelle nicht mehr weiter und sammeln sich anschließend dort.

Ein weiter Vorteil von Wehren ist der häufig höhere Sauerstoffgehalt im Wasser der den jeweiligen Fische zu gute kommt.

Vor allem an warmen Sommertagen wird der erhöhte Sauerstoffgehalt von viele Fischen bevorzugt.

Hechtangeln am Fluss Wehr

Auch an Wehren sind die Erfolge auf Hechte groß

Dort wo das Wasser „einschlägt“ bilden sich durch die Verwirbelungen Furchen im Wasser. Anschließend wird es direkt wieder ruhiger. Und genau an dieser Stelle lauern die Hechte ihre Beute.

Hier solltest du also auf jeden Fall deinen Hechtköder platzieren um erfolgreich auf Hecht zu angeln.

Fahrrinnen der Schifffahrt

Ein weiterer Angeltipp sind die abfallenden Fahrrinnen der Schifffahrt. Denn Hechte neigen dazu sich unvorsichtige Fische zu schnappen die vom flachen ins tiefe Wasser schwimmen wollen.

Hechtangeln am Fluss Fahrrinnen der Schifffahrt Hecht

An den Fahrrinnen von Schiffen kannst du ebenfalls erfolgreich auf Hecht angeln

Du erkennst die Fahrrinnen in der Regel durch Bojen die im Wasser schwimmen. Am besten erreichst du diese direkt vom Boot aus.

Um die Kante wirklich ganz genau zu finden solltest du ein Echolot verwenden. Wir haben in diesem Test verschiedene Fischfinder unter 235 Euro vorgestellt.

5. Die richtige Tageszeit beim Hechtangeln

Neben dem richtigen Standort ist natürlich auch die richtige Tageszeit entscheidend. Natürlich hängt die „passende“ Zeit immer vom jeweiligen Gewässer ab und wo du dich gerade befindest.

Wir haben bspw. sehr gute Erfahrung während der Morgendämmerung (sowie die folgenden 1 bis 3 Stunden danach) gemacht.

Hechtangeln Tageszeit morgens Morgendämmerung Hecht

Morgens hast du in der Regel die größten Erfolgschancen auf Hecht

Die größten Erfolge kannst du zwischen Frühling und Herbst erzielen (auf jeden Fall die Schonzeiten beachten – auf diese gehen wir nachfolgend noch genauer ein).

Eine weitere Alternative ist im Sommer, wenn du nachts angeln gehst. Auch hier haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Hechte besonders gut „beißen“.

Wenn du im Herbst bzw. im Winter auf Hecht angeln gehst kannst du auch um die Mittagszeit (also 11 bis 14:00 Uhr) erfolgreich auf Hecht sein.

Wenn du dich allerdings auf eine Zeit festlegen willst, dann solltest du auf jeden Fall die Morgendämmerung in Betracht ziehen. Hier beißen die Hechte am ehesten und deine Erfolgsaussichten sind in der Regel am größten.

Hechtangeln bei Regen

Hin und wieder kann es vorkommen, vor allem in Deutschland, dass es regnet. Doch ist bei Regen Hopfen und Malz verloren oder bieten sich auch hier echte Fangchancen auf? handangeln.de klärt auf.

Hechtangeln Regen See Ufer düster

Wie hoch sind die Erfolgsaussichten auf Hecht bei Regen wirklich?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, auch bei Regen lassen sich kapitale Hechte fangen (ähnlich wie beim Karpfenangeln). Nasser wird der Hecht ja nicht. ;)

Selbst, wenn es stark regnet oder nebelig ist, kannst du sehr erfolgreich auf Hecht angeln. Das schöne ist, dass Hechte dann nicht nur während der Morgendämmerung beißen sondern in der Regel den ganzen Tag über.

Vor allem Köderfische haben sich bei Regen als sehr gut bewährt. Barsche schmecken dem Hecht in diesem Fall besonders gut.

Wenn es regnet ist es in der Regel wesentlich dunkler als an einem sonnigen Sommertag. Kontrastreiche Muster können am Köder ein kleiner Vorteil sein.

Ein weiterer Tipp ist es kurz vor und kurz nach dem Gewitterschauer zu probieren. Dadurch erhöht man seine eigenen Fangchancen nochmal zusätzlich.

Zusätzlich kannst du dein Glück auch an „Unterständen“ probieren. Also unter Booten, überhängenden Bäumen oder Brücken. Diese bieten dem Hecht Schutz.

Hier unsere Tipps für regenreiche Tage beim Hechtangeln für dich zusammengefasst:

  • verwende Barsche als Köderfisch
  • angele kurz vor und nach Gewitterschauern
  • beangele auch Unterstände
  • verwende kontrastreiche Hechtköder
  • probiere deine Glück den ganzen Tag

Wenn du dich an die Tipps hältst, solltest du normalerweise keine Probleme beim Hechtangeln haben.

6. Hechtangeln Schonzeiten

In Deutschland muss beim Hechtangeln die jeweilige Hecht Schonzeit beachtet werden. Da diese in jedem Bundesland verschieden sind, findest du nachfolgende Übersicht die dir deutschlandweit behilflich sein sollte. Wann sie genau laichen hängt von der Wassertemperatur, der Größe und der Tiefe des Gewässer ab.

Nachfolgend eine Übersicht für dich damit du genau weißt welche Schonzeit für welches Bundesland in Frage kommt:

Wichtig ist, dass du diese Schonzeiten auf jeden Fall einhältst, wenn du auf Hecht angeln willst. Ansonsten kann es zu erheblichen Strafen kommen.

Hechtangeln nach der Schonzeit

Ende April, bzw. Ende Mai ist in Deutschland die Schonzeit für Hechte in der Regel vorbei.

Die meisten Hechte-Weibchen halten sich nach dem Laichen während dieser Zeit noch in Flachwasserzonen auf. Daher ist hier die Chance besonders hoch auf einen kapitalen Hecht zu stoßen. Vor allem an Uferbereichen von Flüssen und größeren Seen ist die Chance auf einen Hecht durchaus gegeben.

Hechtangeln nach der Schonzeit

In Flachwasserzonen sind die Fangchancen nach der Schonzeit besonders groß

Um die Erfolgsaussichten zu steigern sollte man „flach laufende“ Kunstköder öder Köderfische (wie bspw. einen Barsch, Brassen oder Rotaugen – beachte hierbei diese mit etwas Fischöl „anzureichern“) verwenden. Aber auch sehr gute erfolge können nach der Schonzeit auch mit Meeresködern wie Stint, Hering, Sardine oder Makrele erzielt werden. Diese duften besonders intensiv und können auch auf dem Grund angeboten werden.

Für kapitale Hechte solltest du nach der Schonzeit, flach laufende Wobbler, Jerkbaits, Streamer, Spinner oder Gummifische ohne Bleikopf verwenden. Die Erfolgsaussichten auf besonders große Hechte sind hier wesentlich größer.

Wichtig ist, dass du den Köder möglichst lebendig darstellst. Denn Hecht reagieren nach der Schonzeit auf Bewegungen und Gerüche besonders intensiv. Demnach sollt er auch „horizontal“ aufgeködert werden um ihn noch realistischer wirken zu lassen.

Achte darauf, dass du deinen Hechtköder maximal in einer Tiefe von ca. einem Meter anbietest.

Zusammenfassend für das Hechtangeln nach der Schonzeit gilt:

  • Flachwasserzonen aufsuchen
  • Süßwasserköderfische mit Fischöl anreichern
  • wahlweise Meeresköderfische verwenden
  • Köderfische möglichst lebendig darstellen
  • Köder in maximaler Tiefer von 1 m anbieten

Wenn du dich daran hältst, sollte nach der Schonzeit nicht mehr viel schief gehen.

7. Mindestmaß beim Hechtangeln

Auch das Mindestmaß, also ab wann der Hecht gefangen werden darf, ist in Deutschland von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Wir haben für euch die aktuellen Mindestmaße zusammengestellt:

  • Baden-Württemberg: 50 cm
  • Bayern: 50 cm
  • Brandenburg: 45 cm
  • Berlin: 45 cm
  • Bremen: 60 cm
  • Hamburg: 50 cm
  • Hessen: 50 cm
  • Mecklenburg-Vorpommern:
    Binnen: 45 cm
    Küste: 50 cm
  • Niedersachsen:
    Binnen: 40 cm
    Küste: 45 cm
  • Nordrhein-Westfalen: 45 cm
  • Rheinland-Pfalz: 50 cm
  • Saarland: 50 cm
  • Sachsen: 50 cm
  • Sachsen-Anhalt: 50 cm
  • Schleswig-Holstein:
  • Binnen: 45 cm
    Küste: 45 cm
  • Thüringen: 45 cm
Hechtangeln - Mindestmaß

Gefangener Hecht

8. Hechtangeln im Winter

Hechtangeln im Winter kann generell sehr erfolgreich sein, wenn man weiß wie und was man machen muss. Nachfolgend einige Angeltipps zu den besten Angeltechniken und worauf du besonders achten musst.

 

Hechtangeln im Winter

Hechtangeln im Winter kann sehr erfolgreich sein

Der richtige Standort

Wo die Hecht letztendlich stehen hängt stark vom Wetter und dem jeweiligen Gewässer ab. Wenn es sich bspw. um einen sehr tiefen See oder eine Tiefe Talsperre handelt, halten sich die Hechte häufig in großen Tiefen auf.

Es kann dann schon mal sein, dass sie sich bei 15 bis 25 m Tiefe aufhalten. Wenn du dir unsicher bist, dann versuche zunächst die tiefste Stelle in dem jeweiligen Angelsee zu finden. Vor allem, wenn es „Löcher“ oder Gruben in den See gibt, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass sich hier viele Hechte aufhalten.

Hechtangeln im Winter Hecht Netz Eis Schnee

Hier wurde der richtige Standort gefunden

Denn hier ist das Wasser für die Hechte in der Regel am wärmsten. Wenn es allerdings keine „Ausbuchtungen“ gibt und der jeweilige See überall gleichtief ist, musst du versuchen die wärmste Stelle im Wasser zu finden.

Die Ufer von denen die kalten Lüfte „wegwehen“ sind häufig am besten da das kältere Oberflächenwasser „weggeweht“ wird und das wärme Wasser steigt von unten auf.

An Häfen und an Seen in Städten ist das Wasser häufig wärmer. Daher kann hier auch auf Hecht geangelt werden, wenn das Wasser hier flacher ist.

Bei Boddengewässer (flaches buchtartiges Küstengewässer) kommt außerdem das Salzwasser ins Spiel. Hechte verziehen sich in der Regel vom Salzwasser. Daher ist auch hier, ähnlich wie bei Seen oder Talsperren, der Wind zu berücksichtigen. Der Bereich in der der Wind das Salzwasser „drückt“ ist zu vermeiden, wenn man erfolgreich auf Hecht angeln will.

Also: Wer sich auf der Suche nach dem wärmsten Wasser mit dem wenigsten Salzgehalt macht, kann beim Hechtangeln im Winter nicht viel falsch machen.

Das schöne ist: Wenn man einmal den „Standort“ gefunden hat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie sich im nächsten Winter wieder dort aufhalten.

Welcher Köder ist im Winter zu verwenden?

Im Winter lassen sich die Hechte sehr gut in tiefen Gewässern mit diesen Gummifischen überlisten. Der jeweilige Gummifisch sollte weich sein damit es zu einer dynamischen „Eigenbewegung“ kommen kann.

Wer auf kapitale Hechte im Winter abgreifen will, der sollte zu besonders großen Gummifisch nehmen (20 bis 25 cm). Ansonsten sind 15 cm vollkommen ausreichend.

Für kapitale Hecht eignet sich auch ein Shad.

Dabei sollte ein möglichst leichter Bleikopf gewählt werden damit der Gummifisch langsam über den Grund bewegt werden kann. Achte dabei darauf, dass du ihn mit kurzen „trägen“ Hüpfern über der Grund führst.

Das nachfolgende Bild veranschaulicht dieses Prinzip:

Hechtangeln im Winter Köder

In „Hüpfbewegungen“ solltest du den Köder über den Boden führen

Wenn es sich um flache wärmere Gewässer handelt, sind Jerkbaits unverzichtbar.

Bonus Tipp: tolles Video & gute Doku zum Hechtangeln

Nachfolgend noch ein gutes Video zum Hechtangeln von unserem langjährigen Partner Fishing-King. Das Video geht gerade mal 17 Minuten und 30 Sekunden:

Und hier noch eine Doku zum Hechtangeln. Dies ist etwas länger und geht 1 Stunde und 4 Minuten:

Fazit

Natürlich bedarf es beim Hechtangeln immer ein wenig Übung. Aber mit den richtigen Ködern, den richtigen Angeltechniken, der richtigen Wurfweite im Freiwasser kann das Raubfischangeln richtig Spaß machen.





Natürlich kommt es auch auf die richtige Köderführung an um die Räuber am Angelsee zu überlisten.

Wem der Hecht zu stark erscheint, der kann es auch mit einem anderen Raubfisch versuchen. Eine Alternative ist hier auf jeden Fall auch das Angeln auf Zander.

Denn beim Zander handelt es sich ebenfalls um einen gefräßigen Raubfisch.

Übrigens: Kennst du schon die Grundregeln des Hechtangelns?
Wie du mit simplen Methoden erfolgreich auf Hecht angelst!

Hechtangeln

Jetzt kostenfrei die Videoserie zum erfolgreichen Hechtangeln anschauen

  • Video 1: Wie Du die besten Angelstellen und damit garantiert die Hechte findest!
  • Video 2: Welche Köder Du einsetzen musst, denen die Hechte nicht widerstehen können!
  • Video 3: Wie du diese Köder richtig in Aktion bringst und führst, um einen Hecht zu fangen!

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