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Das Makrelenangeln wird von vielen Anglern sehr gerne praktiziert. Besonders an starken Tagen kann eine Vielzahl von Makrelen geangelt werden. Teilweise sogar sind zwischen 50 und 100 Makrelen an nur einem einzigen Tag möglich.

Das kommt vor allem dann vor, wenn mit einem Kutter ein riesiger Makrelenschwarm in der Nord- oder Ostsee durchfahren wird. An solchen Tagen gibt es für einen Angler wahrscheinlich nichts Schöneres.

Daher solltest du dein Glück auf jeden Fall versuchen, wenn du mal wirklich etwas erleben möchtest.

Wie geben dir hier in diesem Artikel Tipps und Tricks um schöne und möglichst dicke Makrelen zu fangen. Dazu fangen wir zunächst mit einer kleinen Einführung über die Makrele als Fisch an. Dies soll dich für deinen zukünftigen Fang etwas sensibilisieren.

Denn das Makrelenfischen wird dir leichter fallen, wenn du genau weißt was du angeln willst und welche Eigenschaften bzw. auch Eigenarten der Fisch hat.

Makrele (Scomber scombrus)

Die Makrele (auch Scomber scombrus) erreicht ein Gewicht von bis zu 3,5 kg. Sie lebt vorwiegend in Meeren und Ozeanen.

Zu ihren Verbreitungsgebieten zählen der Nordatlantik, die Nordsee sowie das Mittelmeer. Darüber hinaus kommt sie in der Ostsee vor. Hier gibt es allerdings keinen eigenen Bestand, sondern sie nutzt die Ostsee nur zur „Durchreise“. Makrelenschwärme halten sich vorzugsweise in der Freiwasserzone auf.

Die Makrele ist gekennzeichnet durch ihre dunkle Bänderung sowie den Tupfen unter der Seitenlinie.

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Makrele Makrleenangeln Boot
Makrele auf Eis: deutlich markant ihr gestreiftes Schuppenkleid

Im Winter sammeln sie sich an geeigneten Stellen der Küstengewässer in bodennahen Wasserschichten.


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Laichzeit & Schonzeiten + Mindestmaße

Obwohl eine genetische Gleichheit besteht, haben Makrelen, die vor Nordamerika leben ein anderes Muster als der Rest. Ein Teil von ihnen laicht zwischen April und Mai im Mittelatlantik und der andere Teil erst im Juni oder Juli im Golf von St. Lawrence.

Vor den Küsten von Europa gibt es auch zwei unterschiedliche Bestände von Makrelen. Der eine Teil laicht in der Nordsee und der andere westlich der britischen Inseln. Die Laichzeit beginnt normalerweise, wenn die Wassertemperatur 11 bis 14 Grad Celsius erreicht.

Dabei werden vor der Küste bis zu 450.000 Eier an der Oberfläche abgegeben. Die Eier treiben an der Oberfläche und driften durch die Strömungen mit der Zeit auseinander.

Während der Laichzeit darf das Makrelenangeln in bestimmten Bundesländern unter den jeweiligen Voraussetzungen nicht durchgeführt werden.

Nachfolgen die aktuellen Schonzeiten und Mindestmaße:

BundeslandMindestmaßSchonzeiten
Baden-Württemberg (BW)
--
Bayern (BY)
--
Berlin (BE)--
Brandenburg (BB)
--
Bremen (HB)
--
Hamburg (HH)--
Hessen (HE)
--
Mecklenburg-Vorpommern (MV)
--
Niedersachsen (NI)
--
Nordrhein-Westfalen (NRW)--
Rheinland-Pfalz (RP)
--
Saarland (SL)
--
Sachsen (SN)
--
Sachsen-Anhalt (ST)
--
Schleswig-Holstein (SH)kein Mindestmaß in Binnengewässern, keins in der Ostsee, 30 cm in der Nordsee-
Thüringen (TH)--

Die Jungfische suchen übrigens im Herbst tiefere Wasserschichten auf.

Tipps zur Ausrüstung zum Makrelenangeln

Jährlich werden verschiedene Wettkämpfe in den USA und auch in Deutschland rund um das Makrelenangeln ausgeübt. Um hier zu bestehen ist eine gute Ausrüstung unabdingbar welche wir dir nachfolgend gerne vorstellen wollen.

Makrelenrute – Welche Rute solltest du verwenden?

Als Rute solltest du ein Modell wählen welches zwischen 2,45 und 3 m lang ist. Als Wurfgewicht empfiehlt sein Gewicht von 150 g bis 500 g zu verwenden.

Wir stellen dir nachfolgend eine Vergleichstabelle zur Verfügung um die beste Makrelenrute für dich und deine Bedürfnisse findest. Denn es ist nicht immer einfach die Frage zu beantworten welche Rute zum Makrelenangeln tatsächlich die Beste ist.

Halte dein Smartphone für eine bessere Ansicht quer, wenn du diese Seite mit einem Smartphone betrachtest.

Nun aber zu der Tabelle:

AnzeigeJenzi Dega Meeresrute Makrele MK 300 3, 00m 80-200g
Dega Makrele MK 270Magna Gorilla MX-3 BIG FISH Steckrute 2,45m 100 – 350g Wg / BalzerZebco Angelrute Triton Tele, 1481300Jenzi Hochseeangelrute Nordic Seamaster, 2.10m 30Lbs
MaterialGlasfaserGlasfaserComposite-Material--
Länge3 m2,70 m2,45 m3,00 m2,10 m
Wurfgewicht80-200g80-200g100 - 350 g-15-45g
Gewicht386 g317 g470 g322 g339 g
Transportlänge 1,57 m1,40 m1,25 m1,59 m1,10 m
Teile222Tele2
Preisca. 40 Euroca. 26 Euroca. 51 Euroca. 41 Euroca. 74 Euro
Stofffuteral
X
X
AbbildungJenzi Dega Meeresrute Makrele MK 300 3, 00m 80-200g<br />
Dega Makrele MK 270Magna Gorilla MX-3 BIG FISH Steckrute 2,45m 100 – 350g Wg / BalzerZebco Angelrute Triton Tele, 1481300Jenzi Hochseeangelrute Nordic Seamaster, 2.10m 30Lbs
Vorteile

  • leichtes Gewicht

  • schickes Design

  • gute Aktion


  • leicht zu reinigen

  • leicht

  • sehr stabil


  • starkes Rückrat

  • sensibel

  • auch für schwere Fische geeignet


  • für große Meeresfische geeignet

  • für schwere Meeresangelei geeignet

  • ausreichend lang


  • verstärkt bei den Steckverbindungen

  • gute Balance

  • sehr leicht

Übrigens: Eine schöne Einsteiger Makrelenrute ist unserer Meinung nach die AnzeigeJenzi Dega Meeresrute Makrele MK 300 3, 00m 80-200g.  Jenzi Dega Meeresrute Makrele MK 300 3, 00m 80-200g Sie wird derzeit bei Amazon angeboten und ist unserer Meinung nach bei den verwendeten Materialien sehr günstig.

Ein etwas hochwertigeres Modell, mit welchem wir auch gute Erfahrung zum Makrelenfischen gemacht haben, ist die AnzeigeTeam Daiwa Pilk. Das Wurfgewicht liegt bei 100 bis 200 g bei einer Gesamtlänge von 2,40 m.

Mit beiden Makrelenruten kannst du jedenfalls nicht viel falsch machen. Ansonsten empfehlen wir die Ruten aus der Tabelle.

Rolle

Als Rolle eignen sich zum Makrelenangeln vor allem Stationärrollen. Diese sollte mindestens 100 m einer 0,45 mm starken Angelschnur umfassen können.

Multirollen hingegen sind oftmals überbewertet und vor allem teurer. Mit einer Stationärrolle haben wir die beste Erfahrung gemacht.

Hier können wir die (Anzeige)Penn Gold Label Series Slammer Spinning Reel empfehlen. Diese ist nicht so teuer und hat ein ausreichendes Schnurfassungsvermögen.

Und so sieht sie aus:

AnzeigePenn Gold Label Series Slammer Spinning Reel

(Stahl-) Vorfach & welche Schnur am besten verwenden?

Ein Stahlvorfach ist beim Makrelenangeln sehr wichtig und sollte auf jeden Fall zusätzlich verwendet werden. Die scharfen Zähne können das Vorfach sehr schnell durchtrennen.

Hier können wir das AnzeigeZEBCO MAKRELENVORFACH empfehlen. Das hat sich über all die Jahre bewährt und ist auch nicht so teuer.

So ist beispielsweise beim Makrelenangeln die Farbe ausschlaggebend. Es kann bspw. an manchen Tagen vorkommen, dass die Farbe, die am Tag vorher verwendet wurde nicht mehr so gut läuft wie an dem jetzigen Tag. Hier solltest du einfach etwas variieren.

Wir empfehlen dir zum Angeln eine monofile Angelschnur mit einem Durchmesser von 0,45 mm. Monofile Angelschnüre sind beim Einziehen einfach etwa dehnbarer. Dadurch ist die Gefahr eines Schnurbruchs nicht so hoch.

Was du sonst noch brauchst

Wenn die Makrele gefangen ist sollte sie sofort mit einem Fischtöter betäubt und danach waidgerecht mit einem Fischmesser getötet werden.

Danach legt man die Makrele normalerweise in eine verschlossene Kühlbox um den Verwesungsprozess zu verlangsamen. Oder du nimmst sie direkt aus. Dafür brauchst du ein einfaches Messer:

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Makrelen Messer ausnehmen
Zwei Makrelen vor dem Ausnehmen

Anschließend kannst du die Makrele relativ einfach aufschneiden:

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Makrele Messer ausnehmen
Um sie auszunehmen reicht schon ein einfaches Messer

Nachfolgend noch ein schönes Video über die richtige Ausrüstung beim Makrelenangeln:

Der richtige Köder zum Makrelenangeln

Zum Makrelenangeln werden sehr gerne Naturköder und Kunstköder verwendet. Darüber hinaus wird von vielen Anglern auch das Fliegenfischen zum Makrelenfischen praktiziert. Daher kommen auch sehr häufig Fliegen zum Einsatz.

Im Anschluss der Laichzeit jagen Makrelen Fische wie Heringe, Sanaale und Sprotten. Daher sind Köderfische wirklich hervorragend geeignet zum Angeln auf Makrele.

Eine sehr vielversprechende Art ist das Schleppen mit lebenden Köderfischen (in Deutschland verboten). Diese Form des Angelns wird überwiegend in den USA praktiziert. Hierbei wird sowohl im Uferbereich als auch auf offener See nach Makrelen geangelt.

Nachfolgend eine Übersicht über fängige Makrelenköder die sich für uns als sehr gut in der Vergangenheit erwiesen haben:

  • Heringe (Köderfisch)
  • Sanaale (Köderfisch)
  • Sprotten (Köderfisch)
  • Makrelenfliegen als Kunstköder (an trüben Tagen eignen sich vor allem grelle Makrelenfliegen)
  • Küstenwobbler (Kunstköder)
  • Meerforellenblinker (Kunstköder)
  • Spinner (Kunstköder)
  • kleine Pilker (Kunstköder)

Übrigens: Die Makrele nimmt im Winter keine Nahrung auf. Nach der Winterruhe filtrieren sie Zooplankton aus dem Wasser.

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Makrelenköder Hering Köderfisch
Herringe dienen als sehr guter Köder beim Makrelenangeln

Viele Raubfische ernähren sich auch von Makrelen. Daher kann eine Makrele auch selber als Köder genutzt werden.

Um eine komplette Makrele anzuködern, sollte ein Einzelhaken im Unterkiefer eingestochen werden.

Dieser sollte in der Schädelmitte zwischen den Augen wieder hervorstechen damit sie nicht abrutscht. Der Haken sollte am Kopf platziert werden da die meisten Raubfische ihre Beute am Kopf angreifen.

Makrelenmontage zum Fischen auf Makrele

Als Montage zum Angeln auf Makrele wird sehr gerne ein Makrelenpaternoster eingesetzt. Es handelt sich dabei um eine Makrelenmontage mit vier oder fünf kurzen Seitenschnüren bzw. Seitenarmen.

Hierbei können verschiedene Faktoren den Erfolg massiv beeinflussen. Darauf gehen wir gleich noch genauer ein.

Um stets die richtige Montage dabei zu haben, empfehlen wir dir übrigens auch unser Buch „die besten Angelmontagen„.

Was benötigt man für die Paternostermontage?

Folgende Materialien und Utensilien benötigst du im Idealfall für eine Montage mit 4 Seitenschnüren bzw. Seitenarmen:

  • Hauptschnur
  • 4 x Drei-Wege-Wirbel
  • 4 Makrelenhaken Größe 4 bis 6
  • 4 x Mundschnur 0,40 mm
  • 4 x Vorfach 0,40 mm
  • Blei – 200 bis 1000 g

Wenn du dich für 5 statt 4 Seitenarme entscheidest um deine Fangchancen zu erhöhen, brauchst du natürlich entsprechend mehr Materialien.

Die Paternostermontage besteht aus ca. 2 m langer monofilen Angelschnur. Verwenden solltest du auf jeden Fall Haken die mit Federn bestückt sind.

Hier kannst du ruhig etwas variieren und verschiedene Farben ausprobieren. Folgende Farben stehen dabei zur Auswahl:

  • Gelb
  • Weiß
  • Rot
  • Grün
  • Orange

Vor allem gelbe und weiße Federn haben sich in der Vergangenheit als fängig bei Makrelen erwiesen. Wahlweise kannst du auch kleinere Gummi-Attraktoren verwenden.

Beim Makrelenangeln haben kleinere Angelhaken den Vorteil, dass sie sich besser im Maul der Makrele einhaken. Dadurch reduzierst du die Anzahl der Fehlbisse.

Als Alternative zum Eigenbau können wir dir die dasAnzeige Norwegen Paternoster Heringssystem empfehlen. Hiermit kriegst du alles schon fertig geliefert.

Wie ist die Paternostermontage aufgebaut?

Im Prinzip ist der Aufbau relativ einfach. Du hast eine Hauptschnur an der du die 3-Wege-Wirbel einhängst.

Hieran werden die Mundschnüre mit Haken + Feder befestigt. Ganz am Ende befindet sich dann das Blei.

Die nachfolgende Illustration veranschaulicht den relativ einfachen Aufbau der Paternostermontage:

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Makelenangeln Paternoster Montage Illustration Zeichnung
Der Aufbau einer einfachen Paternoster Montage

Extra-Tipp: Wenn du am Paternoster gleich zu Beginn alle Farben an den Seitenarmen jeweils einhängst, kannst du am einfachsten feststellen, welche Farbe an dem jeweiligen Tag am besten funktioniert. Also am ersten Arm Rot, am zweiten Arm Gelb u.s.w.

Wann sollte man Makrelenangeln gehen?

Um auf Makrele richtig erfolgreich zu sein ist das späte Frühjahr bzw. der Sommer am besten. Hier ist normalerweise Makrelensaison.

Um konkret zu sein: Mitte Mai bis September hast du die höchsten Chancen auf kapitale Makrelen. In den kalten Jahreszeiten (also im Winter) solltest du das Fischen auf Makrele hingegen eher meiden.

Denn hier halten sie sich überwiegend in den tiefen Wassergegenden auf. Gerade vom Ufer bzw. Strand aus ist diese Zeit nicht so gut geeignet.

Wo sollte man auf Makrele angeln?

In Deutschland hast du sehr gute Chancen auf Sylt und auf Helgoland.

Aber auch in der Ostsee kannst du Makrelen angeln gehen. Hier gibt es allerdings keinen eigenen Makrelenbestand. Du greifst hingegen vielmehr auf „hindurchziehende“ Makrelen zu. Diese machen sich vor allem im Sommer in der Makrelensaison verstärkt bemerkbar.

Wesentlich höhere Fangchancen hast du in Holland, in Dänemark und in Schweden. Aber auch die Länder Norwegen und Irland sind empfehlenswert.

Angelarten – Wie sollte man auf Makrele angeln?

Es gibt unterschiedliche Angelmethoden, die deinen Ansitz mehr oder weniger erfolgreich machen. Wir gehen daher nachfolgend auf das Angeln vom Ufer, das Angeln mit der Pose und das Angeln von einem Kutter bzw. Boot aus ein.

Für welche Angelart du dich aber letztendlich entscheidest, bleibt natürlich dir überlassen. Hier spielen natürlich auch die örtlichen Gegebenheiten eine wichtige Rolle.

Makrelenangeln vom Ufer

Nicht jeder verfügt über einen Fischkutter bzw. ein Boot. Daher entscheiden sich viele für das Ufer bzw. die Mohle und verschiedene Strände. Diese hat den Vorteil, dass du sofort mit dem Fischen starten kannst.

Aber worauf kommt es an um hier die dicksten Makrelen aus dem Salzwasser zu ziehen? handangeln.de klärt auf.

Welche Köder am Ufer verwenden?

Wenn du vom Ufer aus auf Makrele angeln willst, dann solltest du wissen wo sich die Futterfische der Makrele aufhalten. Diese sind:

  • Heringe
  • Sandaale
  • Sprotten

Denn dort wo sie sich befinden sind die Makrelen meistens nicht fern. Dabei ist immer ausschlaggebend wie groß der Köder ist. Denn dieser entscheidet sehr häufig über den Fangerfolg. Wenn es sich um einen größeren Köder handelt, kannst du in der Regel auch mit einem größeren Fisch rechnen.

Und das Schöne ist: Wenn du mit einem Köder erfolgreich warst, ist die Chance sehr hoch, dass noch andere Makrelen genau zu diesem Zeitpunkt auf den Köder „anspringen“. Denn die Makrelen schießen sich häufig auf einen Köder gemeinsam ein.

Wenn du also einen passenden Köder gefunden hast, solltest du diesen erstmal beibehalten. Allerdings kann es manchmal auch ziemlich lange dauern bis die erste Makrele anbeißt.

Hier gilt: geduldig sein!

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Makrelenangeln vom Ufer
Manchmal brauchst du wirklich Geduld am Ufer

Wichtig ist außerdem: Wenn du einmal eine Makrele an Land gezogen hast, übernimm die Ködergröße für die folgenden Würfe. Denn ähnlich wie beim Köder gilt auch hier: Die Makrelen „schießen“ sich auf eine bestimmte Größe ein.

Daher solltest du deinen Köder entsprechend anpassen.

Übrigens: Auch mit einfachen Fliegen kannst du über die Paternostermontage am Ufer erfolgreich sein. Wenn das Wasser klar ist, verwende dabei möglichst natürliche Köder. An trüben, dunklen Tagen solltest allerdings grelle (also auffällige) Köder verwenden.

Diese haben einen stärkeren Kontrast und steigerst deine Erfolgschancen.

Worauf solltest du am Ufer sonst noch achten?

Wenn du vom Ufer aus angeln willst, solltest du auf einiges achten. Gerade in der Nähe vom Ufer findest du die Makrelen im oberen Drittel ab dem Grund. Dort jagen sie andere kleinere Fische.

Bring deine Paternostermontage also im oberen Drittel in Position. Auf der nachfolgenden Illustration kannst du dich an den roten Linien orientieren:

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Makrelenangeln vom Ufer Makrele Paternoster Montage
Angele im oberen Drittel – bzw. bring dort deine Paternostermontage in Stellung

Wenn du allerdings keinen Anbiss spürst und die Makrelen beißen, kannst du es natürlich auch mal an tieferen Stellen probieren und deine Köder etwas „absinken“ lassen.

Manchmal können umherkreisende Möwen auch ein gutes Zeichen dafür sein. Diese stürzen sich nämlich ebenfalls gerne auf die kleinen Futterfische.

Achte also auch auf Möwen die sich plötzlich ins Wasser stürzen.

Welche Zeit ist am Ufer die beste?

Die besten Chancen hast du übrigens bei der Dämmerung. Bringe deine Montage dort in Stellung wo du kleine Fische schon aus dem Wasser springen siehst. Dies ist nämlich ein Zeichen dafür, dass die Makrelen angefangen haben zu jagen.

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Makrelenangeln Bornholm Ostsee Brandung
Brandungsangeln in Bornholm an der Ostsee auf Makrele

Sobald du die Kleinfische entdeckt hast, solltest du deinen Köder möglichst in der Nähe des Schwarms platzieren. Hier kann sich der Ansitz auch mal bis in die späten Abendstunden „ziehen“.

Welche Ausrüstung ist am Ufer die beste?

Gerade in Molen oder von einem Felsen, solltest du eine Makrelenrute mit 60 bis 80 g Wurfgewicht verwenden.

Dabei haben sie in der Regel eine Länge von 2,70 m bis 3,30 m. Wenn du nicht mit einem Paternoster angeln willst, eignet sich auch ein einfacher Köder wie ein Pilker oder ein Spinner.

Der Vorteil ist, dass der Drill in der Regel intensiver wird. Allerdings kannst du dadurch natürlich nicht direkt mehrere Makrelen an Land ziehen.

Makrelenangeln mit der Pose

Tagsüber empfiehlt es sich mit einer Laufpose auf Makrele zu angeln. Denn gerade am Tag kann es schon mal länger dauern bis der nächste Anbiss kommt bzw. die ersten Makrelen anfangen zu beißen.

Außerdem kannst du mit einer Laufpose die Tiefe wesentlich präziser einstellen. Wenn du auf Pose angelst, solltest du Sandaale oder Heringsstücke als Köder verwenden.

Hiermit haben wir die beste Erfahrung gemacht. Natürlich macht es Sinn beim Meeresangeln eine Posenmontage zu verwenden.

Was brauchst du für die Posenmontage?

Nachfolgend eine Auflistung mit allen Utensilien die du für die Posenmontage benötigst:

  • Laufpose
  • Wirbel
  • Bleischrote / Laufblei
  • Vorfach mit Haken (Größe 1 oder 1/0)
  • Köder Sandaale oder Heringsstücke

Optional kannst du noch zusätzliche Perlen als Schutz für die Knoten verwenden.

Wie ist die Posenmontage aufgebaut?

Bei der Posenmontage kommt es immer auf die richtige Form, die richtige Farbe und die richtige Tragkraft an.

Für Makrelen empfiehlt sich eine Hakengröße von 1 oder 1/0 zu verwenden, wenn du mit Pose angeln willst. Für da Vorfach solltest du eine 0,45 mm dicke monofile Angelschnur verwenden die ca. 20 cm lang ist.

Damit du möglichst weite Würfe erzielst, solltest du auf jeden Fall die Posenmontage mit einem Lochblei beschweren. Dadurch sind in der Regel weitere Würfe möglich und du erreicht „entlegenere“ Stellen.

Optional kannst du die Knoten auch noch mit einer Perle schützen. Dadurch lösen sich die Knoten weniger schnell auf.

Die nachfolgende Illustration veranschaulicht den Aufbau zum Makrelenfischen:

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Makrelenangeln mit Pose Posenmontage
Eine einfache Posenmontage zum Makrelenangeln

So kannst du normalerweise nicht viel falsch machen.

Makrelenangeln vom Kutter bzw. vom Boot aus

Vom Fischkutter bzw. vom Boot auf Makrele zu angeln kannst du bspw. nördlich von Langeoog und Baltrum. Hier ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du die begehrte Makrele an Land ziehst.

Am besten ist es, wenn du vorher einen Termin machst um einen der begehrten Plätze sicher zu reservieren.

Die beste Zeit

Die besten Chancen um auf Makrele erfolgreich zu sein hast du von Ende Mai bis Ende August. Hier kann es sehr gut sein, dass du eine Makrele nach der anderen an Land (bzw. ans Deck) holst.

Wenn du die Makrelen nicht wieder zurücksetzen willst, solltet du vorher eine Kühlbox mit etwas Eis vorbereiten um die Fische sicher aufbewahren zu können.

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Makrelenangeln Makrele Eis
Etwas Eis nach dem Fang kann nicht schade

Gerade bei wärmeren Temperaturen zögerst du den Verwesungsprozess so besser hinaus und die Makrelen sind längere Zeit genießbar.

Worauf solltest du bei der Ausrüstung achten?

Auf dem Kutter bzw. Boot solltest du natürlich auch mit einer entsprechenden Ausrüstung vorbereitet sein. Denn nichts ist ärgerlicher als wenn die Rute plötzlich „versagt“.

Nachfolgend eine Übersicht an der du dich orientieren kannst:

  • Makrelenrute: 2,70 bis 3 m (Wurfgewicht 150 bis 250 g)
  • Stationärrolle: groß
  • Angelschnur: monofil 0,45 mm stark
  • Hochseewirbel
  • Plastikperle

Die Plastikperle verwendet du damit sich der Hochseewirbel nicht in den Ringen deiner Rute verfängt.

So verhinderst du beim Einkurbeln unnötigen Schnurdrall.

Die richtige Montage & der richtige Köder

Als Montage empfehlen wir dir vom Kutter oder vom Boot aus eine Paternostermontage zu verwenden. Diese sollte mit einem 100 bis 250 g schweren Blei beschwert werden damit die komplette Montage schnell absinkt.

Sobald eine Makrele angebissen hat, solltest du sie langsam aber bestimmt einkurbeln.

Da alle Passagiere auf dem Kutter in der Regel dicht beieinanderstehen, solltest du außerdem darauf achten, dass sich dein Paternoster nicht mit dem deines Nachbarn verfängt.

Dies könnte ansonsten zu unerwünschtem Schnurdrall führen.

Die Montagen sollten mit Federn oder wahlweise Gummi-Attraktoren bestückt sein. Versuche hier hinsichtlich der Farben etwas zu variieren bzw. direkt mehrere Farben mitzunehmen. So kannst du während deinem Bootsausflug direkt mehrere Farben gegeneinander testen.

Auch hier solltest du den Haken lieber zu klein als zu groß wählen.

Welche Tiefe ist die richtige?

Die Paternostermontage solltest du in allen erdenklichen Tiefen versuchen anzubieten. So ist nicht nur der Grund ideal, sondern auch die Schichten darüber.

Sobald ein Anbiss erfolgte solltest du noch einige Zeit mit dem Einkurbeln warten. Da sich die Makrelen in Schwärmen aufhalten ist der Anbiss für einen weiteren Anbiss sehr hoch.

2 bis 4 Anbisse sind keine Seltenheit, wenn du die richtige Stelle gefunden hast.

Video

Nachfolgend noch ein etwa 9-minütiges Video über das Makrelenangeln vom Kutter bzw. Boot aus. Schau einfach mal in die kleine Dokumentation über das Hochseeangeln rein:

Fazit

Wer unsere Tipps zum Makrelenangeln berücksichtigt, der kann seine Erfolgschancen stark erhöhen. Denn ob du am Ufer oder vom Boot / Kutter angelst, spielt eigentlich wenige reine Rolle. Hauptsache die Ausrüstung stimmt.

Und wenn du wirklich erfolgreich warst, kannst du sie später einfach auf den Grill schmeißen:

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Markelenangeln - Makrele
Makrele nach dem Makrelenangeln

Wir wünschen dir viel Erfolg.

Dein handangeln.de Team

[Gesamt:11    Durchschnitt: 5/5]

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