Barschangeln: Die besten 18 Tipps für kapitale Barsche (Süß+Salzwasser)

Wer erfolgreich Barschangeln will, sollte einige Grundprinzipien beachten. Daher gehen wir in diesem Artikel auf wesentliche Tipps ein die vor allem Einsteigern und Anfängern helfen sollen. Dieser Einsteigerguide wird daher in verschiedene Bereiche unterteilt.

Hier gehen wir auf die Jahreszeiten (Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter), die Arten (auf Pose, mit Futterkorb, auf Grund), die Gewässer (im Fluss, am Kanal, am See, an der Buhne, im Kraut), den besten Zeiten, das Wetter, die Barschmontagen sowie die Schonzeiten und Mindestmaße ein.

Darüber hinaus bekommst du von uns noch eine Bonus-Lektion. Wir zeigen dir hier wie du erfolgreich auf Schwarzbarsch und Wolfsbarsch angelst. Denn so kannst du das Barschangeln nochmal in den Bereich des Süßwassers und in den Bereich vom Salzwasser unterteilen und dich so perfekt vorbereiten.

Inhaltsverzeichnis

Barsch angeln Ausrüstung / Geräte

Zum Barsch angeln brauchst du natürlich auch die richtige Ausrüstung und die richtigen Geräte. Denn nur so werden deine Erfolgschancen auf einen kapitalen Barsch maßgeblich erhöht. Nachfolgend stellen wir dir verschieden Ruten, Rollen, Angelschnüre und Angelhaken vor.

Du lernst so worauf es wirklich ankommt.

Barsch Angelrute

Natürlich brauchst du beim Barsch angeln auch eine vernünftige Rute. Denn auch hier gibt es, ähnlich wie beim Forellenangeln oder Hechtangeln, spezielle Barschruten, abgestimmt auf den Zielfisch.

Diese sind kein Muss, aber durchaus empfehlenswert. Denn sie wurden speziell auf den Zielfisch Barsch abgestimmt.

Gängige Barschuten sind in der Regel zwischen 1,80 m und 2,20 m lang. Das Wurfgewicht beträgt im Schnitt ca. 5 g bis 30 g.

Wir können kurze Angelruten zum Barschangeln vor allem dann empfehlen, wenn du vom Boot aus angelst oder an ein stark bewachsenes Ufer gehst. Ansonsten kann die Rute natürlich auch etwas länger sein. Denn durch eine kürzere Rute bist du wesentlich flexibler und hast insgesamt mehr Spielraum.

Nachfolgend eine Übersicht über passende Barschruten die du für Köderfische, Würmer oder auch zum Spinnfischen einsetzen kannst.

ModellBalzer Matze Koch Adventure IM-8 - MK Barsch Flitzer 2,40 mKuying TETON L Barschrute 2,01m 79gr leicht!TYCOON Spinruten PXL / 2,70m 25-70g Wg von JenziGamakatsu Ultralight Rute Angelrute Angeln Barschrute - Areatry 66L 1,98m 1-10gFox Rage Prism Lite Spin Rod 180cm 2-8g - Ultra Light Rute für Forelle & Barsch, Angelrute für Spoons & Softbaits, Barschrute
Bei Amazon anschauenBei Amazon anschauenBei Amazon anschauenBei Amazon anschauenBei Amazon anschauen
Material--100% Carbon-MaterialFUJI Komponenten Kohlefaserblank
Länge2,40 m2,01 m2,70m1,98 m1,80 m
Wurfgewicht5-20 g2 - 10 g25-70 g1-10 g2-8 g
Gewicht188 g79 g199 g103 Gramm103 g
Transportlänge --140 cm-93 m
Teile22222
Preisca. 38 Euroca. 140 Euroca. 65 Euroca. 184 Euroca. 110 Euro
Stofffuteral
Vorteile

  • für das Barschangeln geeignet

  • für leichte Montagen geeignet
  • handlich klein und kompakt


  • sehr leicht

  • hohe Flexibilität


  • starke Reserven


  • weite und zielgenaue Würfe möglich

  • gute Aktion

  • tolle Verarbeitung

  • liegt sehr gut in der Hand


  • sehr leichte Barschrute

  • parabolische Aktion

  • sehr sensibel bei einem Anbiss


  • schnelle Aktion

  • sehr leicht

  • langer Naturkorkgriff

  • hochwertiger Kohlefaserblank

Abbildung

Was zeichnet eine gute Barschrolle aus?

Bei einer Barschrolle solltest du dich immer an den Angaben der Hersteller orientieren. Achte aber nicht unbedingt auf die Größe (denn diese sind bei den meisten Herstellern sowie unterschiedlich). Viel interessanter ist hingegen das Gewicht und das Schnurfassungsvermögen.

Solide Barschrollen verfügen in der Regel über ein Gewicht von 200 bis 300 g. Außerdem liegt das Schnurfassungsvermögen normalerweise bei 120 bis 250 m.

Abhängig solltest du die Auswahl der Rolle auch von der Größe von dem zu beangelnden Gewässer machen. Bei kleinen Gewässern, empfehlen sich Rollen mit einem kleineren Schnurfassungsvermögen wohingegen du bei einem See schon eher auf größere Rollen zurückgreifen solltest.

Wir können dir die Okuma Ceymar XT CXT-40 empfehlen, wenn du eine Allround-Rolle suchst. Sie verfügt sie über einen korrosionsbeständiger Graphit-Körper und einem Kugellager mit 8 Lagern.

Die Übersetzung liegt bei 5:1. dDs bedeutet, dass die Rolle bei einer Kurbeldrehung 5 mal aufgerollt wird.

Das Schnurfassungsvermögen liegt bei 240m (0,25mm) und das Gewicht bei 283 g. Nachfolgend noch eine Abbildung von ihr:

Die richtige Angelschnur zum Barsch angeln

Wir empfehlen dir als Hauptschnur (Mindestvoraussetzung) eine geflochtene Angelschnur zu verwenden. Denn diese ist bei der Köderführung wesentlich besser und zeugt von.

Wenn du dich für eine geflochtene Angelschnur entscheidest, reicht eine 0,08 mm bis 0,13 starke geflochtene Angelschnur vollkommen aus. Diese hat dann in der Regel eine Tragkraft von 8 kg.

Wir können dir übrigens diese geflochtene Angelschnur für Barsche empfehlen.

Wenn du dich dennoch für eine monofile Angelschnur entscheidest, solltest du diese in der Stärke 0,20 mm bis 0,22 mm wählen. Sie hat dann in der Regel eine Tragkraft von ca. 4 kg. Monofile Angelschnüre eignen sich beim Barschangeln vor allem für Naturköder.

Wahlweise kannst du dich natürlich auch für ein sehr feines Stahlvorfach entscheiden.

Haken zum Barsch angeln – Hakengröße

Zum Barschangeln eignen sich vor allem die folgenden Hakengrößen:

  • 2
  • 3
  • 4 (für Würmer)
  • 5 (für Würmer)
  • 6 (für Würmer bzw. Tauwurmbündel)
  • 7 (für Würmer bzw. Tauwurmbündel)
  • 8 (für Würmer bzw. Tauwurmbündel)
  • 9 (für Würmer bzw. Tauwurmbündel)
  • 10 (für Würmer bzw. Tauwurmbündel)
  • 11
  • 12

Die Hakengrößen eignen sich (nicht nur beim Barsch) vor allem zum Stippen, Grundangeln, Feedern, Oberflächenangeln Boilieangeln und Köderfischangeln.

Darüber hinaus solltest du nach Möglichkeit einen speziellen Wurmhaken verwenden um auf Barsch zu angeln Denn dieser verfügt über spezielle Widerhaken damit der Wurm bzw. die Würmer nicht so schnell abrutschen und lange am Haken erhalten bleiben.

Zum Beispiel die Wurmhaken von Cormoran haben sich als besonders effizient herausgestellt.

Barschköder

Natürlich gibt es sehr viele Barschköder auf welche wir im Nachfolgenden gerne noch genauer eingehen wollen. Nicht jeder ist ideal, aber sie haben dennoch alle in irgendeiner Weise bewahrheitet.

Übrigens: Unser Lieblinsköder beim Barschangeln sind klassische Wobbler. Hiermit konnten wir im Schnitt die meisten und kapitalsten Barsche an Land ziehen.

Barschangeln mit Gummifisch

Gummifische zum Barschangeln eignen sich vor allem dann, wenn die Barsche eher langsam unterwegs sind. Bspw. im Winter oder an kälteren Tagen macht der Gummifisch besonders viel Sinn.

Daher ist es wichtig, dass du die Twister langsam führst. Denn die Barsche sind an diesen Tagen nicht so schnell und sehr träge. Auf dem nachfolgenden Bild kannst du einen überlisteten Barsch sehen der mit einem Gummifisch gefangen wurde:

Barschangeln mit Gummifisch

Das Barschangeln mit Gummifisch kann sehr erfolgreich sein

Wir empfehlen dir außerdem die Drop-Shot Montage in Kombination mit dem Gummifisch, wenn du auf Nummer sichergehen willst. Aber welchen Gummifisch solltest du jetzt am besten verwenden? Auch dafür haben wir eine Lösung: Wir können dir diese Gummifische zum Barschangeln empfehlen.

Übrigens: Wenn du deine Gummifische insgesamt fängiger machen willst, empfehlen wir dir das Buch „10 geheimnisvolle Ködertricks„.

Barsch angeln mit Köderfisch / Köfi – Imitation von Kleinstfischen

Beim Barsch angeln ist man nicht nur mit Drophsot, Wobbler oder Texas-Rig erfolgreich. Ganz im Gegenteil: Auch mit einem klassischen Köfi (Köderfisch) kannst du sehr erfolgreich beim Barschangeln sein.

Passe die Größe deines Köderfisches an die Größe des zu angelnden Barsches an. Das heißt, dass dieser 5 bis 16 cm lang sein sollte.

Wenn du es auf „mittlere“ Köderfische abgesehen hast, solltest du allerdings eher die kleinere Variante (5 bis 9 cm) wählen.

Die 16 cm langen Köfis sind hingegen vielmehr für Großbarsche geeignet. 

Doch welchen Köderfisch solltest du auf Barsch benutzen?

Am besten haben sich für uns Rotaugen herausgestellt. Aber auch kleine Barsche funktionieren in der Regel. Denn Barsche fressen sich auch selber und zählen zu den sogenannten Kanibalenfischen.

Barschangeln mit Köderfisch Barsch Hand

Auch kleine Barsche bieten sich als Köderfisch beim Barschangeln an

Platziere den Barschhaken am besten am Rücken oder am Maul des Köderfisches. Wir empfehlen das Anködern am Maul vom Köfi.

Wie und wo bietet man den Köder an?

Natürlich ist die Platzwahl entscheidend, wenn du auf Köderfisch angelst. Für den Sommer solltest du dir eine Stelle am Flachwasser bzw. im Mittelwasser suchen. Alternativ kannst du dein Glück auch an Schilfkanten oder an Wurzelwerk von Bäumen probieren.

Im Winter hingegen, solltest du den Köfi in den tieferen Gewässerzonen anbieten. Hierfür kannst du auch vorher ein Echolot bzw. einen Fischfinder benutzen. Biete ihn im Winter kurz über dem Grund an.

Es ist wichtig, dass du den Köfi so dicht es geht an den Barschschwarm heranführst. Denn die Barsche sind in der Regel sehr gierig.

Dabei spielt es weniger eine Rolle ob du ihn am Grund oder an der Oberfläche anbietest. Die Fangchancen sind bei beiden Gewässerabschnitten relativ gut.

Welche Ausrüstung beim Barsch angeln mit Köfi einsetzen?

Für uns haben Sie Barschruten mit einer Länge von 3,50 bis 4 m am besten bewährt. Achte darauf, dass sie eine weiche Aktion haben und dementsprechend bei einem Anbiss erstmal weich abfedern.

Eine kurze Angelrute ist nur dann zu empfehlen, wenn wirklich wenig Platz an dem jeweiligen Gewässer vorhanden ist.

Auf der Rute ist eine 0,18 bis 0,26mm starke monofile Barschschnur zu empfehlen. Der Vorteil ist, dass monofile Angelschnüre relativ dehnbar sind. Dadurch hast du etwas Spielraum, wenn der Barsch nicht perfekt gehakt ist.

Eine 0,21 bis 0,26 mm starke monofile Angelschnur brauchst du allerdings nur verwenden, wenn du wirklich große Barsche erwartest.

Zusätzlich solltest du eine Posenmontage verwenden. Verwende dafür einen Waggler mit einer Tragkraft von 5 bis 10 g. Dadurch kannst du Bisse sehr gut erkennen .

Wenn du große Barsche erwartest solltest, du zusätzlich ein Stahlvorfach und einen kleinen Drilling benutzen. Bei kleinen Barschen reicht eine Hakengröße von 2 bis 4.

Mehr zu den Barschmontagen erfährst du weiter unten.

Schau dir auch nachfolgendes 17 minütiges Video dazu an:

Barsch angeln mit Wurm + Pose (Ohne Kunstköder – Nur Naturköder)

Auch der Wurm ist eine sehr fängige Methode um einen Barsch zu überlisten. Der Vorteil an diesem natürlichen Köder ist, dass der Barsch aufgrund der Natürlichkeit kaum Verdacht schöpft.

Dadurch sind die Erfolgsaussichten natürlich entsprechend größer. Die Würmer werden sowohl von kleinen als auch von großen Barschen gefressen. Daher kannst du diesen Köder bei nahezu allen Barschen anbieten.

Achte unbedingt darauf, dass die Würmer möglichst lebendig wirken. Denn das lockt die Barsche in der Regel noch stärke ran.

Welcher Wurm ist der Richtige?

Für den Barsch können wir dir die beiden folgenden Würmer empfehlen:

  • kanadischer Tauwurm (für große Barsche – hier bestellen)
  • Dendrobena (für kleine Barsche)

Übrigens: Wenn der Wurm am Haken nach Links und Rechts stark absteht, besteht die Gefahr, dass er nur den Schwanz oder den Kopf vom Wurm frisst. Das ist sehr schade, denn dadurch „entwischt“ er dir.

Barsch angeln mit Wurm Pose

Würmer schmecken dem Barsch

Daher sollte der Wurm möglichst ganzheitlich auf den Haken gewickelt werden. Das erreichst du in dem Wurm mehrfach auf den Haken „aufwickelst“.

Wie sieht die Ausrüstung bei Barschköder Wurm aus?

Benutze beim Barschangeln auf jeden Fall Durchlaufschwimmer. Dadurch fällt es dir leichter den Wurm in der richtigen Tiefen anzubieten.

Vermeide dabei auf jeden Fall zu große Posen. Denn das verwirrt die Barsche in der Regel.

Außerdem können Zupfer nur schwierig erkannt werden. Große Schwimmer, schrecken den Barsch aufgrund des höheren Gewichts und des stärkeren Widerstands häufig ab.

Benutze zum Barschangeln Haken in der Größe 4 bis 18. Am besten wäre sogar ein Wurmhaken. Dieser verhindert durch kleine Widerhaken, dass der Wurm vom Haken „rutscht“.

Als Montage empfiehlt sich eine Schwimmermontage. Hierfür brauchst du einen Stopper, ein (Stahl-) Vorfach, einen Durchlaufschwimmer, einen Wirbel sowie einen Haken mit Wurm.

Mehr zu den Montagen erfährst du weiter unten.

Übrigens: Barsche beißen häufig kurz nach dem Auswerfen des Köders zu. Es kann sich daher lohnen den Köder immer mal wieder auszuwerfen.

Barsch angeln mit Wobbler

Zu einem der fängigsten Kunstköder zählen auf jeden Fall Wobbler beim Barschangeln. Hier kann es schonmal sein, dass die Bisse Schlag auf Schlag kommen.

Der Vorteil vom Wobbler ist, dass er das Schwimmverhalten eines „echten“ lebenden Köders stark imitieren. Denn sie unterscheiden sie nur sehr geringfügig von echten lebenden Fischen was das Schwimmverhalten angeht.

Wie sollte der Barsch Wobbler beschaffen sein?

Dabei ist entscheidend, dass der Barsch Wobbler so realistisch wie möglich aussieht.

Dabei sind die folgenden Eigenschaften ausschlaggebend für erfolg oder Misserfolg:

  1. Form
  2. Größe
  3. Farbe
  4. Ähnlichkeit mit denen im Gewässer lebenden Fische

Was sie fressen hängt natürlich auch von der jeweiligen Jahreszeit ab. Und davon solltest du natürlich auch die Wahl des Wobblers abhängig machen.

Im Sommer steht bspw. Fischbrut auf dem Speiseplan. Daher sollte der Wobbler möglichst klein gewählt werden.

Im Herbst und im Winter sollten die Wobbler hingegen deutlich größer sein. So kann ein 10 cm langer Wobbler auch entsprechend große Barsche ans Tageslicht fördern.

Barsch angeln mit Wobbler

Welcher ist der richtige Wobbler beim Barsch angeln?

Aber nicht nur die Jahreszeit sondern auch der aktuelle Speiseplan spielt eine Rolle.

Wenn zum Beispiel zur Zeit Brassen auf Speiseplan stehen, sollte der Wobbler möglichst „hochrückig“ sein. Bei Stinten sind hingegen schlanke Wobbler gefragt.

Die richtige Farbe

Folgende Farben haben sich beim Barschangeln als besonders effektiv erwiesen:

  • Ayu
  • Baby Bass
  • American Shad
  • Blue Gill
  • Pearch
  • Silver Shiner
  • Wakasagi

Dabei handelt es sich um äußerst realistische Farben die so in der freien Natur häufig vorkommen. Etwas auffälligere Farben sind hingegen folgende (welche sich auch auch gut erwiesen haben):

  • Gold/Rot
  • Rot/Schwarz
  • Gold/Schwarz
  • Firetiger

Sehr realistisch sind bspw. die Lucky Craft Wobbler. Hier werden sogar die einzelnen Schuppen koloriert.

Barsch angeln mit Spinner & Blinker

Ein weiterer sehr interessanter Köder ist der Spinner und Blinker.Es handelt sich dabei um eine rotierende Metallscheibe die sehr Reizvoll für viele Raubfische ist.

Spinner und Blinker erinnern nur sehr entfernt an einen natürlichen Köder (wie bspw. einen Köderfisch). Dennoch sind sie äußerst fängig und werden von vielen Anglern als Kunstköder Nr. 1 verwendet.

Das liegt vor allem daran, dass ihre Handhabung relativ einfach ist. Dabei werden sie „nur“ ausgeworfen und anschließend wieder eingeholt. Die „natürliche“ rotierende Bewegung machen sie anschließend von ganz alleine.

Außerdem ist der Verschleiß nicht so hoch wie bspw. bei Gummifischen. Spinner können in der Regel immer und immer wieder verwendet werden.

Was uns auch sehr gut an Spinnern gefällt, ist, dass sie sehr „einsatzfähig“ sind. Das bedeutet, dass du sie fast überall benutzen kannst. Ganz gleich ob im See oder im Fluss.

Bach Köder Spinner

Spinner sind beim Barsch angeln häufig sehr effektiv

Spinner können zum Barsch angeln sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene verwendet werden.

Um ihn zu verwenden musst du den Köder einfach auswerfen und anschließend wieder „einkurbeln“. Zwischendurch solltest du ihn aber dennoch ein wenig beeinflussen um seine Reize etwas zu erhöhen.

Bspw. indem du beim Einholen plötzlich stoppst und ihn ein wenig absinken lässt oder indem du ihn ganz einfach ruckartig beschleunigst. Denn dadurch imitierst du einen Fluchtversuch den viele Barsche neugierig macht.

Bei Flüssen oder Bächen wirfst du den Spinner immer flussaufwärts und führst ihn anschließend mit der Strömung wieder zu dir hin. Denn so bleibt der Spinner immer in der gewünschten Tiefe und der Köder kommt für den Barsch „von vorne“. Das macht es einfacher für ihn sich die potenzielle Beute zu schnappen.

Entscheidend ist aber immer, dass  sich das Spinnerblatt immer um die eigene Achse dreht. Ansonsten sorgt er nicht für die nötigen Reize beim Barsch und bringt nicht den nötigen und entscheidenden Effekt.

Chatterbait

Mit Chatterbaits (auch als sog. „Schüttler“ bekannt) kannst du innerhalb von kurzer Zeit sehr große Flächen absuchen.

Und dabei spielt es weniger eine Rolle ob der Barsch sich an der felsigen Steil- oder Krautkante befindet. Der Standort ist schon fast egal.

Denn der Chatterbait arbeitet vor allem mit Gewichten. Dadurch ist es dir möglich das Laufverhalten auf unterschiedlichen Tiefen abzubilden.

Doch welche Rute sollte man am besten verwenden?

Wir können dir die Graphiteleader Vigore Nuovo 64L Spinning zum Barschangeln empfehlen.

Sie hat ein sehr gute, abfedernde Aktion wodurch da Handgelenk bei permanentem Einsatz verschont bleibt.

Wie angelst du mit Chatterbaits im Frühling auf Barsch

Im Frühling solltest du Chatterbaits mit Gewichten von max. 7 g zählen.

Die größten Erfolgsschancen hast du vor allem in verkrauteten Buchten. Denn hier wird das Wasser in der Regel schneller warm als in schlammigen / lehmigen oder sogar felsigen Gegenden.

Wenn das Kraut hingegen bis zu Oberfläche reicht, solltest du Chatterbaits mit Offsethaken verwenden.

Kurbel dafür den Chatterbait einfach monoton ein. Ab und zu kannst du auch kurz mal anhalten damit der Barschköder wieder auf die gewünschte Tiefe absinkt.

Darauf solltest du im Sommer achten

Im Sommer hat man häufig das Problem, dass die Barsche einfach nichts tun und nur sehr ruhig auf dem Grund „warten“. Vor allem tagsüber ist das Phänomen bekannt.

Jetzt solltest du einen möglichst knalligen 2-Inch großen Flash-J an einem ca. 5 g schweren Chatterbait Ködergewicht auf den Boden absinken lassen.

Anschließend „zuckst“ du ein wenig mit der Schnur um die Barsche zu aktivieren. Für den Sommer hat sich dies als beste Option herausgestellt.

Im Herbst mit Chatterbaits

Im Herbst stehen die Barsche ebenfalls wieder sehr tief im Wasser. Dafür solltest du mit 9 bis 15 g (unterschiedlich Ködergröße beachten) schweren Chatterbaits im Mittelwasser hinsichtlich der Köderführung suchen.

Wenn du einen Standplatz ausgemacht hast, solltest du diese „überwerfen“ und anschließend den Köder hinsichtlich der Köderführung, über sie drüber ziehen.

In der Regel beißen die Barsch dann von ganz alleine an.

Wormsticks

Ein weiter fängiger Barschköder sind die sogenannten Wormsticks. Sie zählen bei vielen Barschanglern zu den Geheimtipps.

Denn bei den von dem Unternehmen Yamamoto hergestellten Wormsticks, werden sie sogar noch mit einem zusätzlichen Lockstoff versehen. Diesme können viele Barsche überhaupt nicht widerstehen.

Dabei kann man sich entscheiden ob man den Wormstick lieber im flachen Gewässer oder bis zu einer Tiefe von 5 bis 6 m benutzen will. Die Anköderung erfolgt im flachen Wasser am sog. Splitshot-Rig oder per Wacky-Stil in tieferen Gewässern.

Die Vielzahl an unterschiedlichen Farben ist sehr groß. Bei uns haben vor allem die Farben Grün und Pumpkin red am besten funktioniert.

Wir können dir den Yamamoto 9-10-369 Senko Wurm in 12,7 cm in der Farbe Grün / Pumpkin Red empfehlen.

Bleikopfspinner

Auch mit sog. Bleikopfspinnern kann man erfolgreich auf Barsch angeln. Bleikopfspinner können in der Regel auf unterschiedliche Art angeboten werden:

  • zum Suchen der Barsch
  • zur grundnahen Köderführung

Spin Shads  sind in unterschiedlichen Gewichten und Ködergrößen von 3, 5, 7, 14 und 22 g erhältlich. So kannst du ihn individuell an die jeweilige Gewässerisutation anpassen und anbieten.

Barschangeln in unterschiedlichen Gewässern

Wer Barschangeln will, kann dies natürlich in vielen unterschiedlichen Gewässern machen. Dazu zählen Flüsse, Kanäle, Seen und auch an der Buhne.

Wir zeigen dir nachfolgend wie du dich an den verschiedenen Gewässern am besten verhalten solltest. Denn die Gegebenheiten sind wirklich unterschiedlich.

Barschangeln im Fluss

Große Barsche lassen sich nicht nur im See fangen. Auch ist gar keine große Ausrüstung notwendig. Denn häufig reichen einfach nur eine Pose und ein Wurm um den Barschen auf den Laib zu rücken.

Barschangeln am Fluss Barsch

Auch dieser Barsch will gefangen werden

Damit kann man in fließenden Gewässern schon häufig mehr erreichen als man denkt.

Doch wann ist im Fluss die Beste Zeit?

Für uns hat sich vor allem im Fluss der Sommer als sehr gut erwiesen. Und hier solltest du vor allem die frühen Morgenstunden abpassen.

Denn jetzt gehen die meisten Barsche auf Nahrungssuche. Diese dauert dann ca. 2 bis 4 Stunden. Anschließend verziehen sich die Sonnenbarsche in der Regel wieder und stellen die Nahrungssuche (vorerst) wieder ein.

Welche Stellen sind am Fluss besonders interessant?

Du solltest dich nicht nur auf eine Stelle konzentrieren. Viel interessanter ist es, wenn du die Standorte und Plätze gelegentlich wechselst.

Barsche wandern nämlich gerne und verharren in der Regel nie an nur einem Standort.

Dabei solltest du folgende Stellen besonders im Auge behalten:

  • Wurzeln
  • überhängende Bäume
  • Schilf
  • Seerosen
  • unterspülte Ufer

Hier „verstecken“ sie sich gerne um anderen kleineren Fischen aufzulauern.

Barschangeln im Fluss Wurzelwerk

Auch an Wurzeln solltest du dein Glück probieren

Wenn du dann merkst, dass sie sich an einem Ort nicht aufhalten, solltest du nach kurzer Zeit den Ort wechseln.

Mit welcher Methode & welcher Ausrüstung am Fluss angeln?

Für uns hat sich am besten das Posenangeln bewährt. Dabei ist für uns folgende Ausrüstung besonders effektiv:

  • Waggler
  • Pose
  • 0,14 bis 0,18er Hauptschnur
  • Fluorcarbon Vorfach (0,15 mm)
  • Bleischrot
  • Stopper
  • Barschaken (Größe 5 bis 6)

Achte darauf, dass die Pose leicht schräg im Wasser steht (übertief). Damit die Schnur auf der Oberfläche schwimmt, solltest du sie zusätzlich einfetten. Dadurch ist die Gefahr nicht so hoch, dass sie sich in den Pflanzen „verfängt“.

Als Köder verwenden wir beim Barschangeln einen Tauwurm. Tauwürmer haben im Fluss die positive Eigenschaft, dass sie durch ihre Windungen, trotz der Strömungen, sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und so den Barsch zu einem Anbiss verleiten.

Achte darauf, dass er langsam absinkt, wenn er auf die Wasseroberfläche trifft. Somit ist die Chance auf einen Anbiss noch höher.

Versuche außerdem in größeren Feldern von Seeoren, dass ganze Feld systematisch anzugehen. Das heißt von Anfang bis Ende. Am Anfang solltest du außerdem die Seerosen erstmal überwerfen und erst, wenn kein Biss erfolgte, sie direkt angehen.

Dadurch begibst du dich erst in den „schwierigeren“ Teil, wenn es wirklich notwendig ist.

Plane als „Auslotzeit“ ca. 5 bis 10 Minuten ein.

Barschangeln Fluss Seerosen Feld

Genau zwischen diesen Seerosenblätter solltest du dein Glück versuchen

Wenn du in Seeroen-Feldern angelst, solltest du keine Posenmontage verwenden. Hänge den Tauwurm hingegen direkt mit dem Haken an die Hauptschnur und lasse den Köder anschließend langsam absinken. So vermeidest du Schnurdrall und erhöhst deine Chancen auf einen Barsch.

Sobald er sich am Köder zu schaffen macht, solltest du sofort einen Anhieb setzen.

Barsch angeln am Kanal

Wenn du am Kanal Barsch angeln willst, solltest du es mit dem Spinnangeln oder dem Grundangeln ausprobieren. Denn auch hier kannst du auf eine Vielzahl von Barschen stoßen, wenn du weißt wo sie sich gerade befinden.

Achte außerdem darauf, dass du den Köder auch ruhig mal etwas schneller (nicht zu langsam) einziehst. Viele Barsche werden dadurch erst richtig „wach“.

Barschangeln Spreewald Kanal

Auch in Kanälen ist die Chance auf einen Barsch gegeben

Nachfolgend gehen wir noch genauer auf die unterschiedlichen Gegebenheiten ein.

Welcher Köder ist am Kanal der richtige?

Wir verwenden in der Regel Gummiköder (mit Gabelschwanz) sowie Wobbler mit einer Größe von 6 bis 14 cm. Wahlweise kannst du auch Spinner in der Größe 3, 4 oder 5 verwenden.

Versuche am Kanal durchaus verschiedenfarbige Barschköder zu verwenden und diese nacheinander auszuprobieren. Hier kann der Köder auch gerne mal eine etwas „knalligere“ Farbe haben.

Denn Barsche reagieren auf unterschiedliche Farbkontraste verschieden. Dadurch kannst du deine Fangchancen auch nochmal begünstigen.

Als Alternative bietet sich auch ein silberfarbiger Shad (12 bis 14 cm) am unbebleiten Offsethaken an. Achte darauf die „Schaufel“ vom Schwanz abzuschneiden. Das kannst du in der Regel mit einem kleinen Messer oder einer Schere machen.

Denn dadurch wirken die Shads wie ein angeschlagener Fisch, wenn du sie direkt unter der Wasseroberfläche durch das Wasser herziehst.

Barsche reagieren sehr gut auf die Shads.



Wie finde ich die Barschschwärme?

Der beste Köder hilft dir aber nichts, wenn du nich weißt, wo die Barsche stehen.

Daher ist es wichtig, dass man erstmal die Barschwärme ausfindig macht. Hierfür kannst du bspw. ein Echolot oder einen Fischfinder im Kanal benutzen.

Allerdings brauchst du dafür ein Boot. Häufig halten sich die Barsche im Kanal auch direkt an den Spundwänden oder an den Steinpackungen auf.

Aber auch an Häfen oder Brücken kannst du auf Barsche treffen. Hier gilt es „Strecke“ zu machen und solange die Barschrute ins Wasser zu halten bis eine geeignete Stelle gefunden hast.

Barsch angeln am See

Die Räuber im See zu finden ist die in der Regel die größte Herausforderung. Denn niemand weiß ganz genau wo sie sich aufhalten.

Doch, wenn man die Schwärme erstmal gefunden hat, können die Erfolgsaussichten umso größer sein. Denn oft schlagen sie dann nacheinander reihenweise zu.

Wo findet man die Barsche im See?

Wer wirklich Plätze finden will, wo die meisten Angler nicht hinkommen, sollte sich ein Boot organisieren. Denn es muss gar nicht unbedingt sein, dass sie sich in Ufernähe aufhalten.

Häufig sind sie auch mitten im See anzutreffen. Wer kein eigenes Boot hat kann dieses auch meistens für wenig Geld ausleihen.

Am einfachsten ist es natürlich, wenn du ein Echolot benutzt. Mit diesem kannst du Untiefen und die Gewässerstruktur schnell erkunden.

Aber auch, wenn du kein Echolot zur Verfügung hast, kannst du relativ einfach Barsche ausfindig mache. Hierfür kannst du bspw. eine Tiefenkarte benutzen die dir Abbruchkanten und andere Bodenstrukturen aufzeigt.

Für Schleswig Holstein findest du bspw. hier kostenlose Karten.

Barsch angeln am See 13 Barsche Holzbank

Am See sind die Erfolgsaussichten sehr groß

Wenn du auch keine Tiefenkarte zur Verfügung hast, solltest du dich an den örtlichen Gegebenheiten orientieren. Schau dir bspw. an ob es Landzungen gibt. Diese verlaufen unter Wasser meistens weiter – ein Hinweis für abfallendes Ufer

Auch ein naheliegender Badestrand ist häufig ein Hinweis für ein eher flach laufendes Gewässer. Flach laufende Gewässer eignen sich vor allem für den Sommer. Im Winter solltest du im See eher tiefer (am Grund) angeln.

Wenn du an einer Stelle keine Barsche gefunden hast, ist es auch hier ratsam die Stelle zu wechseln und den See so systematisch abzufischen.

Sofern du aber eine gute Stelle gefunden hast, die etwas weiter vom Ufer entfernt ist, solltest du diese unbedingt markieren. Denn am nächsten Tag ist es sehr schwierig diese „per Gefühl“ wieder zu finden.

Hierfür eignen sich bspw. Wickelbojen.

Welchen Köder sollte man am See zum Barschangeln benutzen?

Für uns haben sich 20 cm lange Gummifische am besten bewährt. Diese sollten über Bleiköpfe verfügen die mindestens 18 g schwer sind. Hiermit können auch größere Flächen relativ schnell und unkompliziert abgefischt werden.

Barsche stehen vor allem auf nicht allzu große Köder. Wer gezielt auf Barsche aus ist, sollte vorsichtig sein mit den Hechten. Denn diese vergreifen sich sehr häufig an den Barschködern.

Barsch angeln am SeeAm See steigen die Erfolgsaussichten auf einen Barsch enorm

Beim Gummiköder gilt außerdem: Wenn kein Anbiss erfolgt ist, solltest du die Farbe beibehalten und erst wechseln, wenn du eine geeignete Stelle gefunden hast.

Wenn der Barschköder nicht funktioniert, solltest du insbesondere im Sommer versuchen den Köder einige Meter über dem Grund anzubieten. Denn hier folgen sie häufig den Futterfischschwärmen.

Hier solltest du auf jeden Fall wieder den Gummifisch am Bleikopf ausprobieren. Lass ihn dafür erstmal einige Meter absinken und kurbel ihn dann langsam wieder ein.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Barsch jetzt zuschlägt ist sehr groß.

Barsch angeln Buhne

Bonus: Schwarzbarsch & Wolfsbarsch angeln

In diesen Bonus-Lektion geht es um das Schwarzbarsch und das Wolfsbarsch angeln. Auf beide Barsche und der speziellen Fangeigenschaften gehen wir im Nachfolgenden genauer ein.

Schwarzbarsch angeln

In diesem Abschnitt geht es um das angeln von Barschen in Flüssen und Seen. Also Barsche die im Süßwasser leben. Daher starten wir auch direkt mit dem Schwarzbarsch angeln ein.

Als erstes möchten wir uns dem Schwarzbarsch widmen. In Deutschland gibt es viele Seen in denen dieser Barsch mittlerweile beheimatet ist. Ursprünglich ist er durch Besatzmaßnahmen aus den USA zu uns gekommen und zählt mittlerweile als einem sehr beliebten Zielfisch.

Schwarzbarsch angeln Boot Frau

Der Schwarzbarsch ist ein beliebter Zielfisch

Er lebt dort vor allem im östlichen Nordamerika. Der Schwarzbarsch stammt aus der Familie der Sonnenbarsche und kann bis zu 70 cm groß werden. Bei einer solchen Länge bringt er dann auch schon mal 5 bis 6 kg auf die Waage.

Allerdings müssen dann die Lebensbedingungen für ihn exzellent sein. Zu den normalen Größen zählen 30 bis 40 cm große Barsche. Schwarzbarsche fressen am liebsten Krebstiere, Insekten und kleinere Fische.

Vor allem wenn du deinen nächsten Angelurlaub in die USA planst oder auch in Deutschland nach ihm angeln willst, ist dieser Artikel genau richtig für dich.

Die paasende Barschrute

Als Rute solltest du eher zu einer kleinen Barschrute greifen. Diese sind wesentlich handlicher um vom Boot aus zu angeln. Meistens haben diese ein starkes Rückgrat da Schwarzbarsche häufig sehr kampfstark und aggressiv werden können. Mit ihr kannst du sie besser und gezielter von umliegendem Kraut, Ästen und Steinen fernhalten. Wir können dir als die Barschrute Favorite White Bird WBR-682SUL-S empfehlen. Hier ein Bild von ihr:

Sie ist 1,80 m groß und hat dadurch eine ideale Länge. Darüber hinaus hat sie ein Wurfgewicht von 5 – 25 g sowie ein Gesamtgewicht von 99 g. Dadurch ist sie sehr leicht. Auch kommt die Barschrute auf eine Transportlänge von gerade mal 96 cm. Darüber hinaus verfügt sie über ein besonders starkes Rückgrat welches den fluchtartigen Bewegungen problemlos standhält.

Die richtige Rolle

Wir verwenden für das Schwarzbarsch angeln gerne die Balzer Metallica Ace Mini 1018. Sie ist klein, leicht, handlich und wiegt gerade mal 200 g.

In Kombination mit der Favorite White Bird Barschrute kann man auch sehr gut vom Boot aus angeln. Wem einen handelsübliche Stationärrolle nicht ausreicht, der kann auch ein Glück mit einer kleinen Multirolle bzw. Baitcaster-Rolle versuchen.

Diese haben in der Regel den zusätzlichen Vorteil, dass sie über ein integriertes elektronisches Bremssystem verfügen.

Köder

Wir benutzen beim Barschangeln vor allem tote Köderfische. Allerdings reagieren sie auch auf diverse Kunstköder sehr gut. Wenn du einen Kusntköder verwenden möchtest, empfehlen wir dir einen Weichplastikköder wenn man etwas Geld sparen möchte. Zusätzlich kann man sie in nahezu allen Tiefen problemlos einsetzen.

Viele Angler schwören auch auf Wobbler oder Kunststoffköder die an der Oberfläche schwimmen.

Die Wahl der Montage zum angeln auf Schwarzbarsch

Wir verwenden als Schwarzbarschmontage eine typische Posenmontage. Diese ist in der Regel völlig ausreichend. Hier können wir die Spezi Barschpose mit einem Gewicht von 7 g empfehlen. Wenn du etwas Geld sparen willst, dann schau auch mal hier rein. Hier eine Veranschaulichung

Schwarzbarschmontage

Schwarzbarschmontage

Und so sieht eine eine Posenmontage zum Barschangeln in der Praxis aus:

Posenmontage zum Schwarzbarsch angeln im Einsatz

Posenmontage zum Schwarzbarsch angeln im Einsatz

Das richtige Boot

Da die Seen häufig sehr groß sind und Schwarzbarsche oftmals ihre Standorte wechseln, sind in den USA vor allem motorisierte Angelboote sehr beliebt. Meistens sind sie ausgestattet mit einem Fischfinder, zusätzlichen Elektromotoren, Drehstühlen und Halterungen um die Barschruten sicher zu befestigen.

In der Regel gilt: umso schneller umso besser. Hier noch ein Beispiel von einem typischen Angelboot welches in Amerika oftmals zum Barschangeln eingesetzt wird. Klicke auf das Bild für eine Vergrößerung:

Beispiel von einem Angelboot zum Barsch angeln

Beispiel von einem Angelboot zum Barsch angeln

So gehst du vor: Auswerftechnik, Drill und Landung

Beim Barschangeln gilt: umso präziser und weiter du wirfst umso besser. Denn Barsche verstecken sich häufig unter kleinen Unterständen bei denen sie auf ihre nächste Beute lauern. Deshalb ist es für erfolgreiches Barschangeln unerlässlich genau diese Stelle präzise und zielgenau zu treffen. Finden kannst du diesen speziellen Orte zum Beispiel mit einem Fischfinder. Wenn du Interesse daran hast, wir haben in diesem Artikel 5 Fischfinder ausführlich getestet und vorgestellt.

Wenn der Schwarzbarsch anbeißt, solltest du sofort einen Anhieb setzen. Dadurch hakt sich der Barschahaken sofort tief in das Maul ein. Denn ansonsten kann die Gefahr bestehen, dass er den Haken wieder löslässt. Allerdings solltest du auch nicht zu ruckartig vorgehen um den Barsch nicht zu stark zu verletzen oder im schlimmsten Fall die halbe Unterlippe wegzureißen. Auch ist es wichtig etwas Druck auf ihn auszuüben damit er sich nicht sofort in seinem Unterschlupf versteckt.

Natürlich solltest du unbedingt auch einen Kescher dabei haben. Führe den Kescher dafür unter den gehakten Fisch sobald er aus dem Wasser guckt und in der Nähe des Ufers ist. So kannst du den Barsch ganz einfach aufs Angelboot heben. Um den Fisch möglichst schonend zu begegnen solltest du ihn zwischen Daumen und Zeigefinger am Unterkiefer festhalten. Dadurch kannst du ihn leichter abhaken. Hier noch ein Bild, dass das Procedere genauer veranschaulicht:

Barsch angeln - so hälst du den Barsch richtig

Barschangeln – so hältst du den Barsch richtig

Anschließend solltest du ihn wieder zurück in das Gewässer setzen.

Wolfsbarsch angeln an der Brandung

Natürlich ist neben dem Barschangeln im Süßwasser auch das angeln auf Barsch auch im Salzwasser sehr beliebt. Hier haben sich vor allem zwei Barscharten als besonders fängig erwiesen. Diese sind zum einen der Wolfsbarsch und zum anderen der Streifenbarsch. Wir werden in diesem Artikel nur auf den Wolfsbarsch eingehen, weil dieser in unseren Gegenden häufiger vorkommt.

Vor allem an der Nord- und Ostsee ist das Brandungsangeln auf Wolfsbarsch zu einer sehr beliebten Methode geworden. Hierzu gehört bspw. die portugiesische, die französische sowie die niederländische Küste. An allen Küstenbereichen wirst du auf viele Wolfsbarsche treffen. Der Grund ist relativ simpel: Wolfsbarsche halten sich sehr gerne in Küstennähe auf, da sie dort besonders viel Nahrung finden und gerne rauben. Und das ist natürlich auch ein großer Vorteil für den Angler.

Wolfsbarsch angeln

Ein typischer Wolfsbarsch

Die richtige Rute zum Wolfsbarsch angeln

Zunächst wollen wir uns mit der richtigen Ausstattung befassen. Denn nur wenn diese stimmt, kannst du deine Erfolgschancen auf einen kapitalen Fang wesentlich erhöhen.

Eine gute Wolfsbarsch Rute weist in der Regel eine Gesamtlänge zwischen 3,30 und 3,60 m auf. Sie sollte darüber hinaus über ein Wurfgewicht zwischen 55 und 100 g verfügen.

Wir können dir dafür bspw. die Savage Gear Salt CCS empfehlen. Sie hat eine Gesamtlänge von 3,30 m und ein Wurfgewicht von 40 bis 120g. Hier findest du auch ein Bild von ihr:

Wir haben hier verschiedene Brandungsruten getestet die auch für das Wolfsbarsch angeln geeignet sind.

Die richtige Rolle

Natürlich ist auch die richtige Angelrolle entscheidend. Wir empfehlen eine kleinere Multirolle oder auch eine handelsübliche Stationärrolle. Bei den Multirollen reicht häufig auch schon ein Schnurfassungsvermögen von 250 m.

Wenn sie dann auch noch für 7 kg Tragkraft ausgelegt ist, kannst du mit ihr auch die kapitaleren Wolfsbarsche an Land ziehen. Hier empfehlen wir dir die PENN SPINFISHER SSV3500.

Sie hat bei uns in der Vergangenheit bereits eine sehr gute Figur beim Wolfsbarsch angeln gemacht. Es handelt sich dabei um eine hochwertige Stationärolle mit ziemlich viel Power die sich auch für andere Meeresbewohner eignet.

Die richtige Montage

Insbesondere beim Brandungsangeln empfehlen wir dir eine Gleitbleimontage. Folgende Dinge benötigst du dafür:

  • Gleitblei
  • Perle
  • Wirbel
  • Angelhaken (No. 1 bis 3/0)

Nachfolgendes Bild soll den Aufbau näher veranschaulichen:

Montage Wolfsbarsch angeln

Typische Montage zum Wolfsbarsch angeln

Mit Hilfe der Gleitblei Montage wird der Köder beim Barschangeln auf dem Grund angeboten. Diese Montage ist für Anfänger sehr einfach nachzuvollziehen und hat schon für wirklich kapitale Fänge gesorgt.

Auswahl der richtigen Angelstelle

Natürlich ist auch die Angelstelle entscheidend über den Erfolg beim Barsch angeln. Anfänger und Leute die nicht viel mit dem Angelsport gemeinsam haben, sehen in der Regel nur Wellen. Aber das geübte Auge erkennt dort häufig viel mehr als das. Denn mit etwas Übung wirst auch du relativ schnell herausfinden wo die Barsche lauern. Wolfsbarsche ziehen nämlich entlang von Unterwasserrinnen und Vertiefungen um dort auf die Jagd zu gehen. Sie suchen dort Tobiasfische, Krebse und verschiedene Garnelenarten.

Brandungsangeln auf Wolfsbarsch

Brandungsangeln auf Wolfsbarsch ist auch sehr beliebt

Die halten sich vor allem an den ruhigeren Bereichen auf. Im Prinzip genau zwischen den Wellen wo das Wasser etwas tiefer ist. Daher empfehlen wir dir auch unbedingt eine Wathose, da man schonmal tiefer in das Wasser hineingehen muss um sie zu erwischen.

Tipps zur Angeltechnik

Ein leichter Überkopfwurf bringt dich häufig schon sehr nah an dein Ziel. Distanzwürfe sind eher selten gefragt. Halte Die Barschrute möglichst ruhig und visier deinen Zielpunkt genau an. So hast du in der Regel den größten Erfolg.

Wenn der Köder im Wasser ist, dann solltest du die Rute ruhig halten und die Angelschnur zwischen Daumen und Zeigefinger festhalten. So spürst du wirklich jeden kleinen Zupfer von einem möglichen Anbiss. Wenn es dann zum Drill kommt, dann solltest du bei straffer Schnur schnell und präzise einen Anhieb setzen. Am besten eignet sich dafür der Moment in dem das Wasser wieder Richtung Meer läuft und der Fisch aufs Meer gezogen wird.

Jetzt solltst du ihn langsam zu dir ziehen und ggfs. mit einem Kescher aus dem Wasser holen.

So hälst du ihn

Wenn der Wolfsbarsch erstmal aus dem Wasser gezogen wurde, sei vorsichtig. Denn es besteht ein gewisses Verletzungsrisiko. Seine Rückenflosse sind spitz und die Ränder der Kiemendeckel etwas schärfer. Halte ihn dafür am besten an der Unterlippe, da sie nur über kleine Zahnkissen verfügen.

Je nach Gesetzgebung solltest ihn einfach wieder zurück in das Wasser setzen. Und wenn es erlaubt ist, landet er zum Schluss einfach auf dem Grill:

Wolfsbarsch auf dem Grill

Leckerer Wolfsbarsch auf dem Grill

Wolfsbarsch angeln an Felsen, Krautbänken und der Seichte

Natürlich kann dem Wolfsbarsch nicht nur an der Brandung auf den Leib gerückt werden. Wolfsbarsche sind Raubfische und deshalb halten sie sich auch gerne an Seichten, Felsen und Krautbänken auf. Sie stoßen an diesen Stellen auf besonders viel Nahrung.

Die richtige Ausrüstung

Wir empfehlen dir wie oben bereits beschrieben die Savage Gear Salt CCS. Als Rolle kannst du ebenfalls das oben beschriebene Modell verwenden.

Allerdings raten wir dir, besonders im felsigen Bereich, eine geflochtene Angelschnur zu verwenden. Diese hält wesentlich mehr aus als eine monofile Angelschnur und kann nicht so schnell reißen. Hier ist eine Tragkraft von 8 bis 15 kg unbedingt ratsam.

Gerade in Ufernähe empfehlen wir dir auch eine Wathose. Wir haben hier verschiedene Anglerhosen getestet und bewertet die sich auch sehr gut für den Einsatz am Meer erwiesen haben.

Kunstködermontage zum Barschangeln an der Küste

Wir raten dir mit einer Kunstködermontage zu arbeiten. Hierfür hat sich dieses Wobbler SetWobbler Set als besonders fängig erwiesen. Du benötigst für die Montage lediglich deine Angelschnur, einen Drehwirbel sowie einen Einhängerkarabiner den du direkt an dem Kunstköder befestigst. Dadurch kannst du sehr schnell den Köder wechseln sollte sich einer der Köder als nicht fängig erweisen. Nachfolgendes Bild soll den Aufbau näher veranschaulichen:

Kunstkoeder Montage beim Wolfsbarsch angeln

Kunstkoeder Montage beim Wolfsbarsch angeln

Die Auswahl der richtigen Angelstelle

Natürlich entscheidet über den Erfolg auch die Angelstelle. Wolfsbarsche werden vor allem aus der Deckung heraus aktiv. Hier bieten sich vor allem Felsformationen und tiefere Rinnen an. Schau dir deshalb den Küstenabschnitt auch bei Ebbe an. Auf dem nachfolgenden Bild kann man sehr gut sehen was wir meinen. Gerade im vorderen seichten Bereich, finden viele Fische vor der Strömung zuflucht. Auch die Stellen wo sich Rinnen im Wasser zwischen den Fels befinden, werden von Barschen sehr häufig aufgesucht.

Meer Barsch angeln

Auch am Meer lässt sich gut auf Barsch angeln

Auch Stellen wo das Wasser seicht ist, weil sie die Felsen in der Nähe der Wasseroberfläche befinden, werden von Wolfsbarschen sehr gerne aufgesucht. Auch die tieferen Rinnen eignen sich hervorragend um den Köder entsprechend zu platzieren.

Der Drill mit dem Wolfsbarsch

Meisten befindet sich der Wolfsbarsch an einer sicheren Stelle in dem seichten Wasser. Mach ihm daher ordentlich Druck, dass er aus dieser Stelle herauskommt. Dadurch fällt es dem Wolfsbarsch schwerer erneut einen Unterschlupf aufzusuchen. Halte die geflochtene Angelschnur an der Barschrute daher schön straff um ihn an der Flucht zu hindern.

Wolfsbarsch angeln an der Kueste mit Kunstkoeder

Wolfsbarsch angeln an der Küste mit Kunstköder

Ziehe ihn danach vorsichtig und Schritt für Schritt ans Land. Achte darauf, möglichst wenig mit der Angelschnur in die Nähe der Felsen zu kommen. Denn nichts ist ärgerlicher als wenn die Schnur kurz vor dem Ende reißt.

Mach anschließend ein paar Fotos mit ihm lasse ihn danach wieder zurück ins Meer.





Abschließende Worte

Wir hoffen, dass dir unser Einsteiger Guide zum Barschangeln am Meer und im Süßwasser ein wenig helfen konnte. Wenn ja, würden wir uns freuen wenn du ihn teilst oder deinen Angelfreunden weiterempfiehlst. Gerne kannst du auch in deinem Blog auf ihn verweisen.

Petri

Dein handangeln.de Team

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