Dorschangeln – einfach erklärt


Das Dorschangeln ist eine sehr beliebte Angeltechnik. Deswegen wollen wir in diesem Artikel euch einfach zeigen wie ihr das Dorschangeln am besten praktiziert. Aber zunächst einmal solltet ihr wissen was den Dorsch überhaupt auszeichnet.

Nur dadurch könnt ihr euch auf den Meeresfisch beim angeln einstellen. Deshalb werden wir in dem Dorschbeitrag systematisch vorgehen. Zunächst erfahrt ihr alles wissenswerte über den Dorsch im Allgemeinen. Danach haben wir uns die Frage gestellt, wo man am besten Dorschangeln kann.

Als nächstes wird geklärt welche Ausrüstung ihr überhaupt zum Dorschangeln benötigt. Auch sollen die Fragen hinsichtlich den Ködern und der nötigen Angeltechnik zum Dorschangeln geklärt werden. Abschließend gibt es noch ein Fazit. Und nun wünschen wir euch viel spaß in diesem Artikel. Petri heil!

Alles über den Dorsch

Der Dorsch kann ein Gewicht von bis zu 96 kg erreichen und wird bis zu 2 m lang. Er bevorzugt gemäßigte und kalte Gewässer. Er hält sich daher am liebsten von der Küste bis zum Kontinentalsockel auf.

Der Lebensraum vom Dorsch und sein Verbreitungsgebiet zielt vor allem auf den Nordatlantik ab. Hierzu zählen auch die Ost- sowie Nordsee, als auch der Atlantik vor Grönland und Neufundland. Er gilt als gefährdete Art und wird daher weitestgehend geschützt.

Gute Fangaussichten gibt es daher in Norwegen und Island. Das Dorschangeln wird dort sowohl vom Boot als auch von der Küste aus praktiziert.

Dorschangeln – wo am besten?

Dorsche halten sich überwiegend in Flüssen, Küstennähe, Wracks, Riffen oder in der Tiefe der Fjorde auf. Auch trifft man sie unmittelbar am Rand der Kontinentalsockel. Wenn die See stürmisch und rau ist, kann man an Küstennähe mit dem Dorschangeln wirklich sehr erfolgreich sein.

Der Dorsch hält sich darüber hinaus sehr gerne am Grund auf. Dorsche könnt ihr auch vor allem in der Ost- bzw. Nordsee, Südnorwegen, Mittelnorwegen, Nordnorwegen und  Island antreffen. Nachfolgend haben wir für euch auch noch eine Karte zusammengestellt mit den besten Orten zum Dorschangeln:

Dorschangeln – Ausrüstung

Die richtige Ausrüstung zum Dorschangeln ist das A und O im Angelsport. Wenn ihr zu sehr daran spart, zahlt ihr hinterher das doppelte und dreifache für bessere Ausrüstung. Nachfolgend wollen wir euch daher einen groben Überblick verschaffen was ihr am besten benötigt.

Hierzu zählen sowohl die passende Dorschrute, die zu verwendende Schnur, die Rolle sowie der Köder. All das bekommt ihr bspw. in der extra Rubrik rund um Ausrüstung zum Dorschangeln beim Angelplatz. Zum Dorschangeln solltet ihr Angelruten von 220 bis 310 cm benutzen. Das Wurfgewicht sollte darüber hinaus etwa zwischen 100 und 200 g liegen. Achtet darauf, dass eure Rute etwas härter ist um den Widerstand nicht unnötig zu erhöhen.

Dadurch habt ihr zwar einen härteren Drill, aber die Gefahr dass eure Dorschrute bricht ist dadurch nicht so hoch. Eine von uns favorisierte Toprute zum Dorschangeln in der Brandung ist die Brandungsruten CONQUEST – SURF 4,20m 100-250g WG Jenzi / Dega. Darüber hinaus benötigt ihr eine starke und große Rolle zum Dorschangeln da diese viel Schnurvolumen aufnehmen muss.

Wer ein hochwertigeres Modell sucht, der wird die Daiwa Sealine-X’treme Interline 2,35m 30-50lbs Meeresrute lieben. Mit ihr kann man den gesamten Bereich der schweren Meeresangelei abdecken. Hier ein aktuelles Bild:

Daiwa Sealine-X'treme Interline 2,35m 30-50lbs Meeresrute

Daiwa Sealine-X’treme Interline 2,35m 30-50lbs Meeresrute

Achtet darauf dass eure Rolle zum Dorschangeln mindestens 100 Meter aufnehmen kann. Jetzt müsst ihr euch auch noch Gedanken um die Schnur machen welche ihr einsetzen wollt. Auf jeden Fall solltet ihr eine zu leichte Schnur verwenden, da diese bei den starken Strömungen auch sehr schnell reißen kann. In der Regel solltet ihr aber mit einer 0,35 mm monofilen Angelschnur vollkommen auskommen.

Ein echtes Highlight in dem Bereich der Dorschrollen ist die Shimano Stradic Ci4+ 3000 Fa. Sie ist wirklich hochwertig verarbeitet und perfekt zum Dorschangeln geeignet.

Shimano Stradic Ci4+ 3000 Fa

Shimano Stradic Ci4+ 3000 Fa

Der verwendete Köder wird weiter unten beschrieben. Sofern ihr Pilker verwendet, sollten diese nicht zu leicht sein. 100g sind hierbei Minimum. Vor allem wenn ihr in raueren Regionen wie Island Dorschangeln geht braucht ihr wesentlich schwerere Köder.

Wie lässt sich der Dorsch am besten angeln?

Der Dorsch lässt sich am besten mit Natur und Kunstködern angeln.  Er frisst vorzugsweise Kleinfische und Krebse sowie Tang und Wirbellose Tiere. Daher gilt der Dorsch im Allgemeinen auch als Raubfisch.

Er ist ein Schwarmtier und hält sich sehr gerne auf dem Grund auf. Daher wird das Pilken zum Dorschangeln vorzugsweise eingesetzt. Darüber hinaus frisst er auch sehr gerne Naturköder oder große Fliegen. Wir haben dazu noch ein knapp 4 minütiges Video gefunden welches ihr euch vielleicht mal anschauen solltet:

Welche Köder eignen sich am besten zum Dorschangeln?

Naturköder

  • Kleinfische
  • Krebse
  • Tang
  • Wirbellose
  • Tiere

Kunstköder

  • Pilker (100g – 500g)
  • Gummifische (ca. 12-15cm)
  • Speedpilker
  • Überbeißer Rig

Es kommt bei den Ködern zum Dorschangeln vor allem auf die Region an in welcher ihr angeln wollt. Bspw. braucht ihr an der Ostsee weniger schwere Dorschköder als bspw. in Island. Das liegt vor allem an den Strömungen, dem Wellengang und den allgemeinen Wetterbedingungen.

In der Regel verwenden wir für die Ostsee Pilker mit einem Gewicht von 100 bis 200 g. Hierfür hat sich zum Beispiel der Cormoran Seacor Stagga bewährt. In Island braucht man schon wesentlich schwerere Pilker. Hier kommen bei uns oft Pilker mit einem Gewicht von 300 bis 500 g zur Anwendung. Wer bspw. an der Nordsee Dorschangeln möchte, der sollte einen Pilker einpacken mit einem Gewicht von 200 bis 300 g.

In Südnorwegen sollte man hingegen lieber auf Gummifisch angeln. Aber auch Pilker mit einer Größe von über 300g können für besonders tiefe Gebiete in Südnorwegen eingesetzt werden. Dadurch sinkt der Pilker erheblich schneller.

Zur Aufbewahrung eurer Pilker empfehlen wir euch die Behr Pilker Caddy Tasche für Pilker.

Fazit

Das Dorschangeln findet auf dem Meer statt und kann wirklich sehr spannend werden. Daher ist hier die richtige Ausrüstung wirklich entscheidend. Wenn ihr hier spart, kann euch auch schon Mal schnell die ein oder andere Rute brechen.

Verwendet daher nur qualitative hochwertige Materialien. Darüber hinaus ist die Köderauswahl abhängig von dem Ort wo ihr Dorschangeln gehen möchtet. In Island müssen die Köder bspw. Schwerer sein als an der Nordsee. Dies liegt einfach an den allgemeinen Wetterbedingungen.

Je nachdem ob ihr das Dorschangeln vom Boot oder der Brandung praktiziert kann es wirklich zu einem einmaligen Erlebnis werden.

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